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KREUZFAHRT PER BAHN UND SCHIFF IN QUEENSLAND

Mit dem "Sunlander" und "Coral Princess Cruises" durch den tropischen Norden

AUSTRALIEN NEWS-Foto: Kreuzfahrtschiff "Coral Princess II"

Kapitän Peter “Pirat” Conlon schüttelt uns kräftig die Hände. “Willkommen an Bord”, sagt er und weist uns gleich darauf hin, “wenn ihr schnorcheln oder tauchen wollt, wir haben die besten Instrukteure und Ausrüstungen an Bord!”. Das hört sich vielversprechend an, immerhin ist das “Great Barrier Reef” das größte Korallenriff der Erde. Unser Schiff, die “Coral Princess II”, ist ein geräumiger Katamaran mit gemütlichen Doppel- und Zweibett-Kabinen, inklusive Bad. Auf mehreren Ebenen gibt es einen Salon, ein Restaurant mit Bar sowie ein Sonnendeck mit Spa-Pool. Backbord hängt unser Glasboden-Boot, das nicht nur zum Fische- und Korallenschauen dient, sondern gleichzeitig auch als Shuttle für Inselbesuche und Strand-Aktivitäten.

AN-Foto: Volker und Sina aus Köln fanden die Unterwasserwelt im Great Barrier Reef "unglaublich schön"

Auf unserer Route von Townsville nach Cairns legen wir bereits nach kurzer Fahrt auf “Havannah Island” an, für einen Begrüßungssekt und gegenseitiges Kennenlernen der Passagiere am Beach (AN-Foto l.). Später gibt es erste Einweisungen für die Schnorchel- und Tauchausrüstungen. Schiffsbegleiter Derek, ein Meeresbiologe, wird über die nächsten vier Tage fach- und sachkundig die Inselwelt sowie die maritimen Attraktionen des Riffs erklären. Nach dem ersten, sonnenheißen Nachmittag unterwegs gibt es kalte Cocktails und dann ein umfangreiches, frisches Buffet, zubereitet vom italienischen Chefkoch. Für die Nacht wird in einer ruhigen Bucht geankert. Am zweiten Tag steuert uns “Käptn” Peter durch die “Gruppe der Palmeninseln” Orpheus und Pelorus Islands. Fischefüttern und ein leichter Spaziergang durch die tropische Insel-Vegetation ist auf Orpheus Island angesagt. Später, auf Pelorus, gibt es erstmalig gute Gelegenheit zum Schnorcheln und Schwimmen. Flossen und Masken werden ausgeliehen, für Tauchgerät und qualifizierte -Unterweisung muß bezahlt werden.

Höhepunkt ist das “Coral Princess Cruises”-Barbecue, das der “Käptn” selbst serviert (AN-Foto r.). Zu den gegrillten Leckereien gehören schmackhaftes Känguruh- und Krokodil-Fleisch sowie saftige Emu-Würstchen... Danach geht es weiter durch eine schmale Meerenge zwischen dem Festland und der Hinchinbrook Insel, die weltweit größte unter Natuschutz stehende Insel. Der immergrüne Nationalpark wird überragt von dem 1120 m hohen Mt. Bowen, undurchdringlicher Regenwald säumt seine Klippen, das 34 Kilometer weite Eiland ist umgeben von Mangroven-Sümpfen. “Hier leben eigentlich nur Krokodile,” meint Derek ganz nebenbei. Die Stimmung an Bord ist locker, viele Passagiere sind noch ganz aufgeregt von ihren ersten Schnorchel- und Tauchgängen. Am Abend lädt “Pirat” Peter zum Kapitäns-Essen. Tags darauf erreichen wir Dunk Island und damit den Beginn vom “Great Barrier Reef”, achtes Weltwunder, Weltkulturerbe, größer als Italien, Maritimer Nationalpark mit 1500 verschiedenen Fisch-Spezies, 400 Korallen-Arten und 240 verschiedenen Seevögel-Sorten. Die Unterwasserwelt ist unglaublich divers und die Kreuzfahrt mit “Coral Princess Cruises” wohl eine der besten Möglichkeiten, Teile des 35 Mio Hektar großen, lebenden Riffes kennenzulernen. Heute schnorcheln wir direkt vom Heck des Schiffes aus und können uns nicht sattsehen an den Pilz-, Spaghetti- oder Gehirn-förmigen Korallen. Dazwischen die allerbuntesten Clown- und Papageien-Fische, neugierig, verspielt, aber auf Distanz bleibend. Auch wir checken immer wieder die weitere Distanz um uns herum, denn Riff-Haie gibt es hier auch. Teile der Mannschaft begleiten uns allerdings stets und haben ein waches Auge auf mögliche Gefahren. Wer noch nie geschnorchelt ist, dem wird von Besatzungsmitgliedern im Wasser assistierend geholfen.

AN-Foto: Meeresbiologe Derek erklärt Lebensweise und Lebensraum von Riff-Bewohnern, wie diese mit dem Seestern verwandte Seegurke

Derek organisiert später ein gemeinsames Fischefüttern von einer Plattform am Heck des Schiffes aus und zeigt uns dann außergewöhnliche Unterwasserkreaturen, wie die mit dem Seestern verwandten, aber ulkigen Seegurken. Jedesmal, wenn er das Unikum quetscht, schießt es eine Wasserfontäne zurück, bis schließlich fast nichts mehr von der Kreatur übrig ist. Das allgemeine Gelächter ist groß. Auch am letzten Tag gibt es am Thetford Riff noch verschiedene Wasser-Aktivitäten, bevor das Schiff in Richtung Cairns die Anker lichtet. Toll fand die Kreuzfahrt auch ein junges Pärchen aus Köln, Volker und Sina (Foto). Volker schnorchelte zum ersten Mal. “Die Unterwasserwelt hier ist unglaublich schön.” Am Anleger im superheißen, tropischen Cairns warten bereits die Taxis, neugefundene Freunde verabschieden sich herzlich. Während der “Piraten”-Käptn winkt, machen wir uns auf, die Stadt zu entdecken. Coral Princess Cruises bietet verschiedene Kreuzfahrten durch das Great Barrier Reef an, sowie im Norden Australiens, in Papua Neu Guinea und in Neuseeland. Coral Princess Cruises »

AN-Foto: Insel-Exkusion mit dem Ausflugs-Boot der "Coral Princess II"

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Last updated 12 August 2011


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Skyrail ist ein unvergleichbares Erlebnis

Eine der besten Attraktionen von Cairns ist die Fahrt mit der Gondelbahn "Skyrail" durch den tropischen Regenwald zwischen den Ortschaften Caravonica und Kuranda. Wer sich dieses Erlebnis nicht vorenthalten möchte, sollte reichlich Zeit mitbringen. Am besten ist es, den Trip als Tagesausflug einzuplanen. Die friedliche Gondelfahrt führt über eine Gesamtstrecke von rund siebeneinhalb Kilometern, z.T. vertikal sowie horizontal hoch über dichten und üppigen tropischen Regenwald, durch den metallisch blaue "Ulyssus"-Tagfalter schweben. Unterwegs gibt es Stops zum Sightseeing und Umsteigen. An einer der Stationen erklärt ein "Skyrail"-Guide die Pflanzen- und Tierwelt des tropischen Regenwaldes. An einer weiteren Station gibt es ein beeindruckend interessantes, interaktives Informationszentrum mit Erklärungen in 11 Sprachen, u.a. auch in Deutsch. Die Gondelfahrt führt entlang den imposanten "Barron"-Wasserfällen und schließlich über den "Barron"-Fluß zur Endstation in Kuranda. Der Ort liegt mitten im Urwald und ist mit einem kleinen Tierpark, zahlreichen Geschäften, Kunstgalerien, Restaurants (inklusive deutscher Würstchen-Bude mit deutschem Bier) einen längeren Aufenthalt wert. Wer nicht wieder per Gondelbahn zurückfahren möchte, kann auch mit der "Kuranda Scenic Railway", einer historischen Eisenbahn, die Rückreise nach Cairns antreten. Diese Strecke ist auch in umgekehrter Richtung möglich. Die Gondelbahn-Rundfahrt von und nach Kuranda dauert rund zweineinhalb Stunden, inklusive Zwischenstopps plus Aufenthalt in Kuranda. Auf der "Skyrail"-Webseite gibt es eine Informationsbroschüre auch in Deutsch. Skyrail Website »