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WESTAUSTRALIEN: DIE FÜNF SCHÖNSTEN NATURERLEBNISSE

Bungle Bungle-Landschaft UNESCO Weltnaturerbe

Die Bungle Bungle Range Westaustraliens gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe

Unberührte Strände, tiefe Schluchten, einzigartige Felsformationen. Gigantische Eukalyptuswälder, abgeschiedene Wasserfälle, tiefrote Erde, bunte Wildblumen, oder der türkisfarbene Ozean, der in der Sonne glitzert: So einzigartig und abwechslungsreich sind die Naturlandschaften Westaustraliens. Das Gleiche gilt für die häufig nur hier zu findenden Tier- und Pflanzenarten. In Westaustralien gibt es 100 Nationalparks, 13 Meeresschutzgebiete und drei UNESCO Weltnaturerbestätten – hier lässt sich die Schönheit der Natur hautnah erleben.

Am Ningaloo Reef schnorcheln

Das Ningaloo Reef gilt als eines der letzten Meeresparadiese der Welt. 2011 wurde die Ningaloo Coast südlich von Exmouth zusammen mit dem Ningaloo Reef und dem Cape Range Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Saumriff ist direkt vom Strand aus zugänglich und Heimat für 700 tropische Fisch- und 300 Korallenarten, 155 Arten von Seeschwämmen und 600 Arten von Krustentieren sowie für Buckelwale, Mantarochen, Seekühe und Schildkröten. Ein ganz besonderes Erlebnis besteht darin, hier mit Walhaien zu schwimmen.

Die „sanften Riesen des Ozeans“ besuchen das Ningaloo Reef jedes Jahr zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte. Dann können Besucher den bis zu 16 Meter langen und völlig harmlosen Tieren Auge in Auge im Wasser begegnen.

Shark Bay – Lebensformen wie vor 3,5 Milliarden Jahren

Auch Shark Bay steht auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Die Region, die 1991 Welterbe-Status erhielt und von herausragender universeller Bedeutung ist, erfüllt als eine von nur 16 Regionen weltweit gleich vier der zehn von der UNESCO angelegten Kriterien: außergewöhnliche Naturschönheit (vii), biologische Vielfalt (x), Einblick in die Hauptstufen der Erdgeschichte (viii) und Teil eines ökologischen Prozesses (ix).

So gewähren die Stromatolithen von Hameline Pool Besuchern zum Beispiel einen Einblick in das Leben vor 3,5 Milliarden Jahren. Auch einer von weltweit nur zwei Stränden, die ausschließlich aus einer dicken Schicht winziger weißer Herzmuscheln bestehen, befindet sich hier: Shell Beach. Außerdem lebt in Shark Bay die größte Seekuhpopulation der Welt und in Monkey Mia kommen Besucher den dort heimischen Delfinen ganz nahe.

Spannende Felsformationen im Outback

Mehr als zwei Milliarden Jahre lang war Mutter Natur damit beschäftigt, im westaustralischen Outback überwältigende Schluchten, Höhlen und Felsformationen entstehen zu lassen. Die 350 Millionen Jahre alte Bungle Bungle Range im Purnululu Nationalpark (East-Kimberley-Region) wurde erst vor etwas mehr als 30 Jahren von einer Filmcrew zufällig aus dem Flugzeug entdeckt. Diese ungewöhnlichen und weltweit einzigartigen Gesteinsformationen erinnern an Bienenkörbe.

Die rot, orange und schwarz gebänderten Sandsteinfelsen wurden 2003 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt und können heute auch in Begleitung eines Ureinwohners besichtigt werden (Bungle Bungle Guided Tours). Auch die Pinnacles im Nambung Nationalpark nördlich von Perth gehören zu den besonders auffälligen Landschaftsformationen in Westaustralien. Bis zu vier Meter hoch erheben sich die bizarren Kalksteinsäulen aus dem gelben Wüstensand der Pinnacles Desert. Die mondähnliche Landschaft ist vor allem bei Sonnenauf- bzw. -untergang ein echtes Highlight. Mit dem Mount Augustus befindet sich außerdem der größte Monolith der Erde in Westaustralien. Er ist zweimal so groß wie der Uluru. Seine Ausmaße und Schönheit begreifen Besucher am besten, wenn sie den 860 Meter hohen Gipfel erklimmen oder die 49 Kilometer lange Panoramastraße um den Felsen herum fahren. Die größte Welle Westaustraliens ist übrigens aus Stein. Der bei Besuchern beliebte Wave Rock ist ein 110 Meter langer, mehrfarbiger Granitfelsen in der Nähe von Hyden. Seine Form erinnert an eine steinerne Welle, die kurz davor ist, über dem Buschland zusammenzuschlagen.

Gibb River Road – 660km durch die westaustralische Wildnis

Die legendäre, 660 Kilometer lange ehemalige Viehtriebstraße Gibb River Road führt zwischen Derby und Wyndham mitten durch die Kimberley-Region, eines der letzten Wildnisgebiete unserer Erde. Die „Gibb“ gilt als eine der schönsten Allradwagenstrecken Australiens. Wer auf ihr unterwegs ist, taucht ein in einmalige Landschaften: spektakuläre Schluchten, tosende Wasserfälle und natürliche Felsenpools. Die Schluchten Windjana Gorge, Lennard Gorge, Bell Gorge und Manning Gorge erreichen Besucher nach einer kurzen Wanderung. Ein Bad in einem Felsenpool, dem sogenannten „Schwimmbad der Natur” oder eine Dusche unter einem rauschenden Wasserfall sorgen anschließend für die nötige Abkühlung.

Zu den landschaftlichen Highlights an der Strecke gehören Tunnel Creek, die Mitchell Falls, der El Questro Wilderness Park und Home Valley Station. Ein weiterer Höhepunkt auf der Strecke ist erreicht, wenn Reisende den Pentecost River mit dem Auto durchqueren müssen. Die raue Schönheit der Cockburn Ranges bietet die perfekte Kulisse, um den Fluss zu durchfahren. Die Gibb River Road ist nur mit einem Allradfahrzeug befahrbar. Wer sich nicht selbst ans Steuer setzen möchte, der kann an einer organisierten Tour teilnehmen und sich allein darauf konzentrieren, die Landschaft zu genießen. Erklärungen inklusive.

Höhenrausch in der Natur

In vielen Nationalparks Westaustraliens können Besucher sich in luftige Höhen begeben. So führt nur 10 Autominuten vom Ort Walpole entfernt der Tree Top Walk durch das sogenannte „Tal der Giganten“. Auf dem 600 Meter langen Baumwipfelpfad in 40 Metern Höhe spazieren Besucher durch das Blätterdach riesiger Eukalyptusbäume, die zu den ältesten und größten in Australien gehören. Besonders Wagemutige können den wohl berühmtesten Baum Westaustraliens erklimmen, den Gloucester Tree bei Pemberton. Nach einer völlig ungesicherten Kletterpartie über 153 Eisenstäbe, die im Stamm des Eukalyptusbaums verankert sind, erreichen Besucher in 58 Metern Höhe eine Aussichtsplattform. Früher war der Baum einer von acht Bäumen in der Region, die von der Feuerwehr als Ausguck genutzt wurden, um Buschfeuer rechtzeitig zu entdecken.

Schwindelfrei sollten auch diejenigen sein, die an der neuen Aussichtsplattform im Torndirrup Nationalpark bei Albany den Ausblick auf The Gap and Natural Bridge genießen möchten. In 40 Metern Höhe ragt die neue Plattform zehn Meter über den Klippenrand hinaus. Wer sich bis ganz nach vorne wagt, kann unter seinen Füßen die Gischt des Ozeans aufspritzen sehen und spüren. Denn die Plattform ist nicht aus Glas, sondern aus einem grobmaschigen Gitterrost. The Gap and Natural Bridge gehören mit bis zu 210.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Albany. Auch im Kalbarri Nationalpark eröffnen 2017 zwei neue Aussichtsplattformen. Die beiden neuen „Skywalks“ am Inyaka Wookai Watju Aussichtspunkt (West Loop) ragen in 100 Metern Höhe 12 und 20 Meter in die Schlucht des Murchison River hinein und bieten Besuchern grandiose Ausblicke auf den Fluss.

Einen spektakulären Blick auf die Ebene, die sich am Fuße der 670 Meter hohen Porongurup Range im gleichnamigen Nationalpark nördlich von Albany erstreckt, bietet der Granite Skywalk, eine Fußgängerbrücke, die in Spiralen um den Castle Rock herumläuft. Auf der 4,4 Kilometer langen Rundwanderung sehen Besucher außerdem 750 endemische Pflanzenarten, die nur in dem 2.600 Hektar großen Nationalpark vorkommen.

NEUER KUNSTPFAD AN AUSTRALIENS SUNSHINE COAST

Galerien, Fotoateliers und Juwelierläden

Beliebt in Australien: Der Eumundi Market an Queenslands Sunshine Coast

An der Ostküste Australiens führt der neue „Sunshine Coast Art Gallery Trail“ Queensland-Urlauber durch 19 angesagte Galerien, Fotoateliers sowie Kunst- und Juwelierläden. Auf der Selbstfahrer-Route kann man dabei verschiedene australische Kunststile entdecken. Neben klassischer Malerei, Bildhauerei und Landschaftsfotografie warten Kunstwerke aus Holz, Glas, Porzellan und Schmuck auf die Besucher.

Besonders das Hinterland der Sunshine Coast ist für seine Vielzahl an Galerien und Künstlern bekannt. Die Galerie „Secrets on the Lake“ in Montville bietet unter anderem neben der Ausstellung von Werken lokaler Künstler einen Panoramablick über den anliegenden Fluss Baroon. Im Örtchen Maleny können Landschaftsaufnahmen im Fotoatelier „Ben Messina“, Masken in der Galerie „Art on Cairncross“ sowie Holzskulpturen und -möbel in der „David Linton Gallery“ bestaunt werden.

Die „Red Desert Gallery“ in Eumundi zählt zu Australiens führenden Ausstellern von Aborigines-Kunst. Neben den typischen Ureinwohner-Kunstwerken gibt es Einblicke in die einzigartige Kultur der Aborigines. Der Ort Eumundi ist auch für seinen zweimal wöchentlich stattfindenden Eumundi Market bekannt – hier können große und kleine Kunstschöpfungen direkt von den Herstellern erstanden werden. Auf der Suche nach einem Australien-Souvenir werden Besucher im „Opals Down Under“ in Palmview fündig.

Der als Selbstfahrer-Route ausgelegte Sunshine Coast Art Gallery Trail kann je nach Anzahl der Zwischenstopps in einem oder mehreren Tagen absolviert werden. Die Sunshine Coast mit ihrem Hauptort Noosa befindet sich etwa eine Autostunde nördlich von Brisbane. Sie erstreckt sich auf etwa 100 Kilometern zwischen Caloundra im Süden und Rainbow Beach im Norden.

Mehr Einzelheiten zum Sunshine Coast Art Gallery Trail unter www.sunshinecoastartgallerytrail.com.au.

AUSTRALIEN: 100% BRISBANE

Queenslands Metropole aus der Sicht von 100 Einheimischen

Australien: Brisbane Museum in Queenslands Metropole

Queensland-Urlauber können die Hauptstadt des australischen Bundesstaates und ihre Bewohner jetzt im Museum of Brisbane (MoB) interaktiv kennenlernen. In filmischen Darstellungen erzählen 100 Einheimische ihre ganz persönliche Geschichte über das Leben in Queenslands Metropole. Prägende Ereignisse der Stadthistorie werden anschaulich dargestellt. Das Ergebnis des Projektes ist ein einmaliges Porträt der Stadt, welches Besucher für die nächsten drei Jahre kostenfrei bestaunen können.

Die 100 Darsteller wurden auf Grundlage von demographischen Daten ausgewählt. Jede Person repräsentiert, statistisch gesehen, ein Prozent der Bevölkerung Brisbanes. Zusammen bilden ihre Geschichten, Erlebnisse und Sorgen rund um das Leben in der australischen Großstadt die „Brisbane DNA“. Auf vielen Bildern sowie in 90-minütigen Filmen können sich Besucher intensiv mit der persönlichen Perspektive der 100 Bewohner beschäftigen und sich so ein ganz eigenes Bild von Queenslands Hauptstadt machen.

Das Projekt „100% Brisbane“ basiert auf dem Konzept der in Berlin sitzenden Firma „Rimini Protokoll“, welche mit ihrer Idee einer repräsentativen Darstellung der Geschichten von Bewohnern einer Stadt bereits durch internationale Metropolen gereist ist. Bisher fanden diese Events im Rahmen von Theater-Veranstaltungen statt. Mit dem MoB dient erstmals ein Museum als Ausstellungsort dieser Eventreihe.

Das MoB ist täglich von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet und befindet sich im dritten Stock der Brisbane City Hall. Der Eintritt ist frei.

Mehr Einzelheiten über die Ausstellung „100% Brisbane“, die bis Juli 2019 zu sehen ist, unter www.museumofbrisbane.com.au/whats-on/100-brisbane

WORKING HOLIDAY AUSTRALIEN

Tipps und Tricks für die Reisekasse

Australien: Working Holidays im Hochland von Victoria

Knapp 200.000 Working Holiday Visas (WHV) wurden im vergangen Jahr für Australien ausgestellt, rund 25.000 allein an deutsche Reisende. Das Prinzip ist einfach: Das spezielle Visum erlaubt Ausländern zwischen 18 und 30 Jahren einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr, in dem sie auch arbeiten dürfen. Wichtig zu wissen: Ab dem nächsten Jahr werden die WHV-Einkünfte in Australien besteuert. Damit die Urlaubskasse trotzdem stets gefüllt bleibt, wird die Jobsuche umso wichtiger für die Reiseplanung.

Beliebter Ausgangspunkt für Working Holiday Reisende ist Melbourne, mit gut vier Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Wiederholt wurde die Metropole am Yarra River zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt, unter anderem auch wegen der vielen Events, die vor allem im australischen Sommer stattfinden. Hier eröffnen sich für WHV-Reisende zahlreiche Jobs. Insbesondere das Tennis Grand Slam Turnier Australian Open im Januar, der Formel 1 Grand Prix und das Internationale Comedy Festival im März bieten jedes Jahr etliche kurzfristige Verdienstmöglichkeiten.

Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die unzähligen Hotels, Hostels, Bars und Restaurants der Stadt. Allein 4000 Restaurants sind es im Stadtzentrum. Die Arbeit als Kellner, Barista oder Barkeeper gehört zu den begehrtesten Möglichkeiten, das Reisebudget aufzubessern, da Trinkgelder steuerfrei bleiben. Doch Vorsicht: Trinkgelder sind in Australien nicht obligatorisch und werden nur bei herausragender Leistung vergeben. Zur Unterkunft bieten sich zum Beispiel die Stadtteile Fitzroy, Collingwood, Carlton oder Prahran an, die dank des größten Tramnetzes der Welt gut an die Innenstadt angebunden sind. Der Strandvorort St. Kilda mit seinen unzähligen Restaurants und Bars genießt vor allem bei Backpackern Kultstatus.

Die Registrierung in einer örtlichen Arbeitsagentur garantiert den Zugang zu den begehrten Stellen, weitere Quellen für die Suche sind zum Beispiel die Stellenangebote in der lokalen Zeitung Herald Sun sowie Online-Jobbörsen wie www.jobcapital.com.au, www.mycareer.com.au oder www.seek.com.au.

Außerhalb der Städte sind es vor allem Jobs in der Landwirtschaft, die Geld in die Reisekasse spülen. Nur wenige Kilometer außerhalb von Melbourne wartet zum Beispiel die Mornington Peninsula nicht nur mit goldgelben Badestränden, sondern auch mit vielen lokalen Produktionsbetrieben für Obst und Wein auf. Besonders in der Zeit zwischen November und Mai erfordert die Ernte eine Menge von Arbeitskräften. Auch nördlich von Melbourne, in der Weinregion Yarra Valley, ist der Bedarf an saisonalen Helfern bei der Weinlese in dieser Zeit groß. Rund ums Jahr werden in Mildura und Swan Hill in der Murray Region, im Norden von Victoria Erntehelfer benötigt. Die Hostels im Umkreis bieten eine preisgünstige Unterkunft und helfen sogar bei der Arbeitsvermittlung. Die Website jobsearch.gov.au/harvesttrail/ der australischen Regierung ist eine wichtige Anlaufstelle für Erntejobs  im ganzen Land.

Auch auf Phillip Island, für seine Pinguinparade und Surfstrände bekannt, bietet sich jungen Reisenden in der Sommersaison die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Auf der Seite theislandaccommodation.com.au/jobs-on-phillip-island werden regelmäßig die Angebote aktualisiert. Des Weiteren gibt es auch entlang der Great Ocean Road einige Stellen in Gastronomie und Hotels.

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch das WWOOFfing– eine Abkürzung für „World Wide Opportunities on Organic Farms“. Gegen freie Kost und Logis können Gäste hier auf Öko-Bauernhöfen mitarbeiten. Bei dieser speziellen Form der Working Holidays besteht zudem die Möglichkeit einer Verlängerung des Visums um ein weiteres Jahr. Infos dazu auf wwoof.com.au.

Auch das Conservation Volunteer Programm setzt auf Freiwillige, die einen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Natur Australiens leisten wollen. So werden hier Jobs in Nationalparks, Tier- und Umweltschutzorganisationen vermittelt. Informationen zum Programm unter conservationvolunteers.com.au/  

Tourism Victoria stellt für junge Reisende die Website Backpack Melbourne bereit, die viele Tipps zum Thema Job- und Unterkunftsuche liefert. Bei der Planung eines Working Holiday Aufenthalts in Australien helfen auch spezialisierte Reiseveranstalter, wie zum Beispiel AIFS, Sprachcaffee Reisen, STA Travel, StepIn und TravelWorks.


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Last updated 7 December 2016


NEUE STADTFÜHRUNGEN IN QUEENSLAND-METROPOLE BRISBANE

Aborigines-Kunst kostenfrei per Fahrrad entdecken

Mit den Brisbane-Greeters kostenfrei Ureinwohner-Kunst in der Queensland-Metropole entdecken

An der Seite von Einheimischen können Brisbane-Besucher die Stadt jetzt auf zwei neuen kostenfreien Touren entdecken. Die „Brisbane Greeters“ nehmen Urlauber mit auf eine Führung zu den besten, öffentlichen Kunstwerken von australischen Ureinwohnern oder erkunden mit ihnen die Stadt mit dem Bike auf den vielen, gut ausgebauten Radwegen.

Im Herzen der Metropole Aborigines-Kunst bewundern
Kunstfreunde kommen beim vierstündigen „Aboriginal Public Art Greets“ voll auf ihre Kosten. Mit passionierten Einwohnern geht es zu den bedeutsamsten, öffentlich zugänglichen Kunstwerken in Queenslands Hauptstadt. Von riesigen Wandgemälden, über Skulpturen bis zu buntgemalten Bürgersteigen ¬– alles gefertigt und geschaffen von Australiens Ureinwohnern. Die Brisbane Greeters versorgen die Teilnehmer mit spannenden Geschichten und Hintergrundinformationen über Künstler und ihre Werke. Die kostenfreie Tour startet täglich um 10 Uhr an der State Library of Queensland in South Bank. Weitere Einzelheiten und Buchungen unter www.visitbrisbane.com.au/brisbane-greeters/brisbanes-aboriginal-public-art-greets

Mit dem Rad zu den Höhepunkten der Millionenstadt 
Etwas sportlicher geht es beim neuen „CityCycle Greets“ zu. Hier erleben Urlauber Brisbane mit dem Fahrrad. Entlang der gut ausgebauten Radwege der Stadt fahren Touristen mit einem Brisbane Greeter zu den Botanic Gardens, über die bekannte Story Bridge sowie zu den Kangaroo Point Cliffs. Dabei stehen zwei Routen zur Auswahl: eine Tour zu den Höhepunkten im Norden der Stadt und eine Tour in den Süden Brisbanes. Die sportlichen Stadtführungen dauern etwa vier Stunden und beginnen täglich um 10 Uhr am Kind George Square. Mehr Informationen und Buchungen unter www.visitbrisbane.com.au/brisbane-greeters/brisbane-greeters-citycycle-greets

Das „Brisbane Greeter Programm“ ist Teil des Global Greeters Netzwerks, das 1992 in New York gegründet wurde und mittlerweile in über 100 Städten wie Berlin, Paris oder Toronto verbreitet ist. Weitere Informationen unter www.brisbanegreeters.com.au

AUSTRALIEN: NEUE SEILBAHN BEI MELBOURNE

Fantastische Ausblicke über die Mornington-Halbinsel

Fantastische Panoramablicke verspricht eine neue Seilbahn bei Australiens Metropole Melbourne

Die australische Urlaubsregion Mornington Peninsula südlich der Stadt Melbourne ist um eine Attraktion reicher: Ab dem 3. Dezember verbindet die neue Seilbahn „Eagle“ den Küstenort Dromana mit dem 314 Meter höher gelegenen Aussichtspunkt Arthur’s Seat. Die 15-minütige Fahrt verspricht bei klarer Sicht Panoramablicke über die Meeresbucht Port Phillip Bay bis zur rund 70 Kilometer entfernten Skyline von Melbourne. Berg- und Talfahrt kosten 24, die Einzelfahrt 17,50 australische Dollar (circa 16 und 12 Euro).

Die neue Seilbahn führt parallel zum ersten Abschnitt des beliebten Wanderwegs Two Bays Walking Track, der in 26 Kilometern von der ruhigen Nordküste bis zum rauen Cape Schanck im Süden der Halbinsel führt. Mit dem Eagle können Wanderer nun den steilen Anstieg von knapp 300 Höhenmetern auf den ersten drei Kilometern von Dromana nach Arthur’s Seat überspringen.

Der Two Bays Walking Track ist eine von vier Sektionen des Mornington Peninsula Walks der Mehrtageswanderer über 100 Kilometer rund um das südliche Ende der Mornington Peninsula leitet. Die ausgeschilderte Strecke verläuft entlang zerklüfteter Küste, langer Sandstrände und durch lichtes Buschland mit grasenden Kängurus.

Aufgrund ihrer Nähe zur Millionenmetropole Melbourne gehört die Mornington Peninsula mit knapp 17 Millionen Besuchern jährlich zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bundestaat Victoria. Internationale Gäste legen hier gerne einen Übernachtungsstopp ein, bevor sie mit ihrem Mietwagen im Küstenstädtchen Sorrento per Fähre zur berühmten Great Ocean Road übersetzen. Die Halbinsel ist von  mediterranem Kilma geprägt und bietet neben kilometerlangen Badestränden auch einige der besten Golfplätze des Landes. Zahlreiche Weingüter, Olivenplantagen und Farmen laden Besucher ein, hinter die Kulissen der Lebensmittelproduktion zu schauen und an Ort und Stelle zu kosten. Wassersportbegeisterte können  mit Delfinen und Seelöwen schwimmen oder zu den hier heimischen Weedy Sea Dragons (australischer Fetzenfisch) abtauchen. 

WESTAUSTRALIEN: AUGE IN AUGE MIT NEMO UND CO.

Die fünf schönsten Begegnungen mit Meeresbewohnern

Westaustralien: Walhaie werden bis zu 16 Meter lang

Westaustralien ist die Heimat für eine Vielzahl einmaliger Meerestiere. Wer die Korallenküste besucht, erlebt magische Momente mit den „Big Five“ der Ozeane.

Schwimmen mit Walhaien

Nur eine Handvoll Orte gibt es auf unserem Planeten, wo Reisende mit dem größten Fisch der Welt schwimmen können, dem Walhai. Einer dieser Orte ist das Ningaloo Reef, das seit 2011 stolz den Titel UNESCO Weltnaturerbe trägt. Zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte, erleben Besucher vor der westaustralischen Küste eine Unterwasserbegegnung der ganz besonderen Art.

Auch wenn die Größe der Walhaie erst einmal einschüchtert – die riesigen Fische können bis zu 16 Meter lang werden und filtern bis zu 6.000 Liter Meerwasser pro Stunde durch ihre Kiemen – ist es völlig ungefährlich mit den sanften Riesen zu schwimmen. Nur mit Flossen, Maske und Schnorchel ausgerüstet, stehen die zweibeinigen Schwimmer für den Star des Riffs unter Wasser Spalier. Die riesige Schwanzflosse von rechts nach links schwingen zu sehen, während der Walhai im Wasser vorbeizieht, ist ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst. Forscher des Schutzprogramms ECOCEAN gehen davon aus, dass sich jedes Jahr etwa 1.300 Walhaie am Riff aufhalten. Identifiziert werden die Individuen anhand ihrer unverwechselbaren Fleckenmuster.

Während der Saison liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Teilnehmer einer Bootstour einen Walhai zu sehen bekommen, bei über 90% Prozent. Dies ist auch den sogenannten „Spotter Planes“ zu verdanken, Flugzeugen, die den Ausflugsschiffen die Position der Walhaie aus der Luft durchgeben. Und dennoch ist der Walhai-Tourismus am Ningaloo Reef sehr viel nachhaltiger als an anderen Orten auf der Welt. Es gibt strenge Regeln, wie viele Schwimmer gleichzeitig mit dem Fisch im Wasser sein dürfen und wie viel Abstand sie halten müssen. Touren starten ab Coral Bay und Exmouth und sollten unbedingt im Voraus reserviert werden.

Delfine hautnah

Monkey Mia gehört zu den wenigen Orten der Welt, an denen Begegnungen mit Delfinen so gut wie garantiert sind. Seit über 40 Jahren kommen die wilden Delfine (Große Tümmler), die hier leben und an Menschen gewöhnt sind, bis in das flache Wasser am Strand von Monkey Mia. Besucher können mehrmals täglich einer Fütterung beiwohnen, die von den Forschern vor Ort durchgeführt wird. Während die Gäste knietief im Wasser stehen, schwimmen die Delfine nur wenige Meter vom Ufer entfernt an ihnen vorbei. Die Delfine von Monkey Mia sind jedoch nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern vielmehr Gegenstand eines führenden, internationalen Forschungsprojekts, welches das Verständnis für diese faszinierenden Tiere verbessern soll.

Besucher und Forscher können die Delfinfamilien jeden Tag direkt vom Strand aus dabei beobachten wie sie jagen, spielen, ihr Territorium verteidigen und ihren Nachwuchs großziehen. Wenn die Delfine beim Jagen die Fische bis ins flache Wasser direkt am Ufer treiben, freuen sich darüber nicht nur die Besucher. Auch die Pelikane vor Ort warten geduldig, lassen die Delfine ihre Arbeit machen und stibitzen dann schnell den ein oder anderen Fisch.

Reisende, die schon immer davon geträumt haben, mit Delfinen zu schwimmen, kommen in Westaustralien ebenfalls auf ihre Kosten. Nur eine kurze Autofahrt südlich von Perth bieten Rockingham Wild Encounters und Bunbury’s Dolphin Discovery Touren an, bei denen Besucher Delfinen in freier Wildbahn im Wasser begegnen. Die Bootstouren finden in den geschützt gelegenen Gewässern des Shoalwater Marine Park (Rockingham) und der Koombana Bay (Bunbury) statt.

Sobald der Kapitän eine Gruppe Delfine in „Spiellaune“ entdeckt hat, heißt es „Schnell, ab ins Wasser!“ Schon zischen die Meeressäuger direkt neben und unter den Schwimmern vorbei und sehen sie neugierig an, so als wollten sie sagen „Was macht ihr denn hier?!“Auf dem Rückweg, noch ganz berauscht vom Erlebnis im Wasser, freuen sich die Teilnehmer dann über die Delfine, die dem Boot hinterherjagen und immer wieder aus dem Wasser springen.

Wale beobachten

Für Fans von Walen ist Westaustralien zwischen Mai und Dezember der „Place to Be“. Im australischen Winter verlässt eine der größten Buckelwal-Populationen der Welt das nahrungsreiche Südpolarmeer und macht sich auf den Weg nach Norden zu den Brutplätzen in den tropischen Gewässern der Kimberley-Region. An vielen Küstenabschnitten Westaustraliens kann man die Wale wunderbar vom Land aus beobachten. Wer den riesigen Meeressäugern näher kommen möchte, der kann an einer „Whale Watching Cruise“ teilnehmen, die je nach Jahreszeit ab Broome, Exmouth, Coral Bay, Denham, Kalbarri, Geraldton, Perth, Busselton, Dunsborough, August, Albany und Esperance angeboten werden.

Beeindruckend ist schon allein die Größe der Buckelwale, die bis zu 18 Meter lang und zig Tonnen schwer werden. „Humpies“, wie die Westaustralier sie liebevoll nennen, sind für ihr verspieltes Temperament bekannt. Sie nur 30 Meter vom Boot entfernt aus dem Wasser springen zu sehen und sie dabei zu beobachten, wie sie ihre Flossen auf die Wasseroberfläche klatschen lassen, ist ein unvergessliches Schauspiel. Am Ningaloo Reef, wo erwachsene Tiere und Jungtiere zwischen August und Oktober auf ihrem Rückweg in die Antarktis rasten, können Besucher im  Jahr 2016 erstmals auch mit Buckelwalen schwimmen. Ihnen Auge in Auge im Wasser zu begegnen, ist ein außergewöhnliches Erlebnis!

Dass gerade vor der Küste Westaustraliens Wale wieder so zahlreich sind, ist eine äußerst positive Nachricht. Walfänger hatten bis Mitte des 20. Jahrhunderts beinahe die gesamte Population ausgerottet; fast 95% des Walbestands war verschwunden. Seit die Jagd auf Buckelwale im Jahr 1963 gesetzlich verboten wurde, hat sich der Bestand erholt und jedes Jahr um etwa 10% zugenommen. Inzwischen hat die Population, die heute wieder etwa 30.000 Individuen zählt, fast wieder ihre ursprüngliche Größe erreicht.

Neben Buckelwalen können Besucher in Westaustralien auch Südliche Glattwale, Zwergwale und Blauwale beobachten. Wer Orcas aus nächster Nähe erleben möchte, der kann zwischen Januar und April an einer Bootstour zum Bremer Bay Canyon, einem marinen Hotspot vor der Küste von Albany teilnehmen. Hier wurden an einem Tag schon über 100 Schwertwale gesichtet, die Wahrscheinlichkeit, diese Tiere zu sehen, beträgt so gut wie 100%.

Westaustralien: Mit Manta-Rochen schwimmen.

Mit Mantarochen schnorcheln

Mantarochen sind das ganze Jahr über am Ningaloo Reef anzutreffen, besonders vielen Individuen begegnet man zwischen Mai und September. Der beste Ort, um diese eleganten Fische zu beobachten, ist Coral Bay, ein Schnorchler-Paradies etwa 150 Kilometer südwestlich von Exmouth. Touranbieter bringen Schnorchler zu einer „Putzstation“. Hier erhalten die Mantas eine Art „Spa-Anwendung“, nur dass sie nicht von Masseuren behandelt werden, sondern von einer Gruppe Putzerfische, die es kaum erwarten kann, sie von Parasiten, Bakterien und alten Schuppen zu befreien.

Mantarochen sind wenig scheu. Mit anmutiger Eleganz gleiten sie durchs Wasser – ihre Flossen, die eine Spannweite von 3-5 Metern erreichen, wirken fast wie Flügel, die sie schwerelos dahintragen. Wenn die Tiere nicht Loopings machen und neugierig um die Schwimmer kreisen, sondern es eilig haben, hat man keine Chance ihr Tempo zu halten – bis zu 40 km/h beträgt die Reisegeschwindigkeit der Mantas. Als zweibeiniger Schwimmer kommt man sich dagegen ziemlich schwerfällig vor. Und dennoch ist die Begegnung mit ihnen ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst, vor allem wenn man, wie am Ningaloo Reef häufig der Fall, von einem halben Dutzend Tieren gleichzeitig umkreist wird. Zwischen Juni und November kommen die Mantarochen auch bis nach Exmouth.

Meeresschildkröten

Für Besucher, die am Ningaloo Reef schnorcheln gehen, stehen die Chancen gut, einer Meeresschildkröte zu begegnen. Dies ist ohne Frage ein beeindruckendes Erlebnis, kann jedoch nicht mit einer Begegnung an Land mithalten.

Jedes Jahr im australischen Sommer machen sich grüne Meeresschildkröten und Karettschildkröten zur Eiablage auf den Weg ans Ningaloo Reef. Zwischen Dezember und Februar kommen die Weibchen nachts bei Flut an Land, graben im Sand ein Loch und legen ihre Eier darin ab. Sechs Wochen später kämpfen sich die frisch geschlüpften Babyschildkröten an die Oberfläche und machen sich hastig auf den Weg Richtung Wasser. Auf geführten nächtlichen Touren folgen Besucher im Schein der Taschenlampe den Spuren der Schildkröten. Sie können sowohl die Eiablage als auch später den Spurt der Kleinen zum Wasser aus nächster Nähe erleben, ohne dabei zu stören. Ausgangspunkt für die Touren ist das Jurabi Turtle Centre.

Weitere Informationen unter www.westernaustralia.com