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AUSTRALIEN: TANZENDE UREINWOHNER AUF GROSSEM ABORIGINES-FESTIVAL

Hunderte Tänzer und tausende Besucher feiern drei Tage lang in Cape York, Queensland

Hunderte australische Aborigines zelebrieren das Tanz-Festival in Queensland

Cape York, der nördlichste Punkt des australischen Festlandes, ist vom 30. Juni bis 2. Juli zum 35. Mal Austragungsort eines der wichtigsten Ureinwohner-Festivals des Landes. Beim „Laura Dance Festival“ feiern rund 20 Aborigines-Gemeinden der gesamten Cape York-Halbinsel ihre Jahrtausende alte Kultur. Mehr als 500 Tänzer und Musiker sowie tausende Besucher werden im kleinen 80-Seelen-Ort Laura, rund 330 Kilometer nördlich beziehungsweise vier Autostunden von Cairns entfernt, erwartet. Auch eine große Kunstausstellung steht auf dem Programm – mit Werken vieler bekannter und begabter Künstler aus der Region. Höhepunkt ist die Verleihung des „Cape York Art Award“ – dieser gilt als höchste Auszeichnung in Queensland für einheimische Kunst.

Dem alle zwei Jahre ausgerichteten Laura Dance Festival kommt eine große Bedeutung in der Erhaltung der alten Traditionen zu. Das Fest bietet einen tiefen Einblick in die Kultur der Ureinwohner – und Urlauber können hautnah miterleben, wie diese durch Tanz, Gesang, Sprache und Kunst von Generation zu Generation weitergegeben wird. Weitere Einzelheiten zum großen Festival unter www.lauradancefestival.com.

Das Festival-Gelände (Ang-Gnarra Festival Grounds) 15 Kilometer außerhalb von Laura liegt auf heiligem Boden und zählt für Aborigines als ein spirituell bedeutsamer Ort. Besucher haben hier die Möglichkeit, zu campen. In unmittelbarer Nähe befinden sich viele historische Felszeichnungen und Höhlenmalereien. Ureinwohner bieten geführte Ausflüge an. Diese starten am Quinkan and Regional Cultural Centre in Laura – es hat von April bis November täglich von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Australiens Laura Dance-Festival Video

Marvels beliebte Comic-Helden erobern Queensland

QUEENSLAND AN AUSTRALIENS OSTKÜSTE

Superhelden erobern Brisbane - Marvels Comic-Charaktere im GoMA

Australien: Das GoMA in Brisbane, der Hauptstadt von Queensland

Vom 27. Mai bis 3. September verwandelt sich die australische Metropole Brisbane zur Hochburg für die beliebtesten Superhelden unserer Zeit. Die Ausstellung „Marvel: Creating the Cinematic Universe“ in der Gallery of Modern Art (GoMA) zeigt über 500 Einzelstücke der Marvel Studios sowie aus privaten Sammlungen. Dabei wird der Weg der Superhelden aus den Comic-Heften auf die Leinwand veranschaulicht. Queensland-Urlauber und Marvel-Fans können unter anderem Thors Hammer, Iron Mans eiserne Rüstung, Captain Americas Schutzschild und viele weitere Filmrequisiten und Kostüme bewundern.

Dass Queenslands Hauptstadt Austragungsort dieser prestigeträchtigen Ausstellung ist, überrascht nicht. Kürzlich wurden in den Straßen Brisbanes Szenen für den Marvel-Film „Thor: Ragnarok“ gedreht, welcher im Herbst in die Kinos kommt. In der GoMA präsentiert sich die Superheldenriege erstmals auf dem australischen Kontinent. Gleichzeitig ist es die weltweit größte, jemals in einem Kunstmuseum gezeigte Marvel-Ausstellung.

Die GoMA zählt zu den führenden Kunstinstitutionen Australiens. Sie liegt in Brisbanes Kulturviertel South Bank und öffnet täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt umgerechnet 17 Euro, Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren zahlen 7 Euro.

MELBOURNE: DIE BESTEN KÖCHE DER WELT ALS STREET ART

Die 50 besten Restaurants in Melbourne entdecken

Australiens zweitgrößte Stadt Melbourne hat sich in den letzten Jahren zu einer weltweit angesehenen Food-Metropole entwickelt. Spätestens seit bekannt ist, dass hier heute im Royal Exhibition Centre die nächsten „The World’s Best 50 Restaurants“ Awards verliehen werden, richten sich die Blicke der internationalen Gourmetszene auf die Stadt am Yarra River. Nirgendwo sonst auf dem fünften Kontinent wächst die Szene schneller. Schon heute kommen mehr als 3.000 Restaurants und 2.000 Cafés auf gut vier Millionen Einwohner. Allein im Stadtzentrum können 178.320 hungrige Genießer gleichzeitig in einem Lokal Platz nehmen.

Food Art meets Street Art (Foto oben): Die Sterneköche Ben Shewry vom Attica (links) in Melbourne und Massimo Bottura (rechts) von der Osteria Francescana in Modena vor ihren Street Art Konterfeis in der Higson Lane in Melbourne. Die überlebensgroßen Konterfeis sind eine Inszenierung des Street-Artist Heesco anlässlich des „World´s 50 Best Restaurants“-Events, das in der Hauptstadt des australischen Bundesstaats Victoria Gourmet-Größen aus der ganzen Welt angezogen hat.

Alle Köche auf dem Street Art Gemälde:

Ben Shewry (Attica – Australiens bestes Restaurant auf Platz 32 der World’s 50 Best Restaurants 2017), Joan Roca (El Celler De Can Roca, in Spanien, Platz 3 2017) Massimo Bottura (Osteria Francescana, Platz 2 2017), Daniel Humm (11 Madison Park, Platz 1 2017) und Heston Blumenthal (The Fat Duck, London – geehrt mit einem Livetime Achievement Award bei der diesjährigen Verleihung).

"JUST ANOTHER DAY IN WESTERN AUSTRALIA"

Die fünf magischsten Momente in Westaustralien

Völlig verzaubert! So fühlen sich viele, die Westaustralien bereist haben. Zahlreiche Besucher kehren immer wieder in den größten Bundesstaat Australiens zurück, weil er so viele unterschiedliche Erlebnisse zu bieten hat und man in nur drei oder vier Wochen noch lange nicht alles gesehen hat. Wer auf der Suche nach besonders magischen und unvergesslichen Momenten ist, der sollte diese fünf Reise-Highlights unbedingt einplanen:

Känguru-Selfies

Wer von einem Selfie mit niedlichen Beuteltieren träumt, ist in Westaustralien genau richtig. Die beiden Hot Spots für einen Schnappschuss mit Kängurus befinden sich im Cape Le Grand Nationalpark an der Südküste und auf der Insel Rottnest Island, direkt vor den Toren der Hauptstadt Perth. Der unberührte Sandstrand von Lucky Bay bei Esperance gilt als der weißeste Strand Australiens. Kein Wunder also, dass auch die Kängurus hier gerne auf ein Sonnenbad vorbeischauen. Besucher können auf dem Lucky Bay Campground im Cape Le Grand Nationalpark übernachten. Bei einem berühmten „Kangacino“ vom Kaffee-Kiosk auf dem Strand lassen sich die Kängurus besonders entspannt beobachten. Aber auch in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt mangelt es nicht an Gelegenheiten für tierische Schnappschüsse: Die Insel Rottnest Island hat dank des Social Media Trends des #quokkaselfie Ruhm erlangt. Die Quokkas, niedliche Kurzschwanzkängurus, die hier in freier Wildbahn leben, gaben der Insel ihren Namen – holländische Seefahrer dachten die Insel sei von Ratten bevölkert und wollten in diesem Rattennest lieber nicht an Land gehen. Heute ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel und die zutraulichen Quokkas sind eine der Hauptattraktionen.

Geologische Wunderwelten aus verschiedenen Perspektiven

Als magische Orte empfinden viele Besucher die tiefen Schluchten im Karijini Nationalpark (Pilabara-Region) und die einzigartigen Gesteinsformationen der Bungle Bungle Range im Purnululu Nationalpark (Kimberley-Region). Die geologischen Wunderwelten Westaustraliens sind bis zu 2.500 Millionen Jahre alt. „Karijini“ bedeutet „Kommt von weit her, ist sehr alt“. Bei einer Canyoning-Tour mit West-Oz-Active dringen Besucher tief in die roten, hoch aufragenden und völlig unberührten Schluchten des Parks vor. Auf der Tour seilen sich Besucher unter anderem in einem Wasserfall ab, gleiten über eine natürliche Rutsche in einen Felsenpool und paddeln in aufblasbaren Reifen durch das kristallklare Wasser in den Schluchten. Die Bungle Bungle Range wurde erst vor etwas mehr als 30 Jahren von einem Filmteam entdeckt – und zwar durch Zufall aus der Luft. Eine unvergessliche Perspektive auf den UNESCO Weltnaturbe gelisteten Purnululu National Park bietet sich bei einem Hubschrauberrundflug über diese weltweit einzigartige Gesteinsformationen. Die rot, orange und schwarz gebänderten Sandsteinfelsen der Bungle Bungles erinnern an Bienenkörbe und sind 350 Millionen Jahre alt. Wer sie lieber zu Fuß erkunden möchte, kann dies seit Kurzem auch in Begleitung eines Aboriginal Guides tun (Bungle Bungle Guided Tours).

Erlebnisse mit Ureinwohnern

Die Kultur der Ureinwohner Australiens gehört zu den ältesten der Erde und besteht bis heute fort. Ihre Geschichte reicht mehr als 50.000 Jahre zurück. In Westaustralien gibt es an der Küste, in den Städten und im Outback authentische Erlebnisse mit Aboriginal Guides, die so unterschiedlich sind, wie die Landschaften selbst. In der Kimberley-Region begleiten Interessierte zum Beispiel Brian Lee, einen Ältesten vom Stamm der Bardi auf der Dampier-Halbinsel, beim traditionellen Speerfischen oder beim Mangrovenkrabbenfangen. Bundy, auch er ein Bardi-Mann, erklärt bei einem Spaziergang durch das Buschland den „Supermarkt der Natur“ am Cape Leveque und welche Pflanzen und Früchte von seinem Stamm bis heute genutzt werden. An der Gibb River Road erhaschen Reisende einen Blick hinter die Kulissen von Windjana Gorge und Tunnel Creek. Hier nimmt Jimmy, ein Bununba-Ältester, seine Gäste mit auf eine Reise zu den Spuren Jandamarras, der für die Freiheit und Rechte seines Stammes kämpfte. In der Pilbara-Region gewährt Ngarluma-Mann Clinton Walker einen Einblick in die Felsmalereien seines Volkes und erzählt Traumzeitgeschichten, die die heutigen Landschaftsformationen im Millstream-Chichester Nationalpark erklären. In Shark Bay erkunden Besucher die Küste des Francois Peron Nationalparks in Begleitung des traditionellen Wächters Capes per Kajak und lernen, welche spirituelle Verbindung sein Volk zu diesem Landstrich hat. Insgesamt können Besucher in Westaustralien aus mehr als 100 verschiedenen Erlebnissen mit Ureinwohnern wählen.

Unter dem Sternenzelt schlafen

Im Outback funkeln die Sterne besonders schön. Die Klarheit, mit der die Milchstraße sich am nächtlichen Himmel abzeichnet, ist einzigartig und versetzt Besucher in Staunen. Nur mit dem Kreuz des Südens über sich, inmitten der Natur in seinem „Swag“ einzuschlafen, hat etwas Magisches. Besonders schön ist das Sternenzelt in den mehr als 100 Nationalparks und 13 Meeresschutzgebieten Westaustraliens, die alle über einfach ausgestattete Campingplätze verfügen, meist nur Stellplätze und eine Buschtoilette. Wer nach Sternschnuppen Ausschau halten möchte, ohne dabei jedoch auf den entsprechenden Komfort zu verzichten, für den ist Glamping das richtige Übernachtungsmodell. Die Safarizelte in den Wilderness Camps sind mit gemütlichen Betten, Kissen, Decken und privaten Badezimmern ausgestattet. In Gourmet-Bush-Restaurants wird für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Besonders unvergessliche Sternennächte erlebt man im Karijini Eco Retreat, im Bungle Bungle Wilderness Camp, in Sal Salis und in Kooljaman at Cape Leveque, um nur einige Glamping-Unterkünfte zu nennen.

Auge in Auge mit Delfinen und Walhaien

Einmal mit Delfinen schwimmen, wer träumt nicht davon. An der Küste Westaustraliens erleben Besucher unvergessliche Begegnungen mit den neugierigen Meeressäugern. In den geschützt gelegenen Gewässern der Koombana Bay in Bunbury und des Shoalwater Island Marine Parks bei Rockingham südlich von Perth werden Touren angeboten, auf denen Besucher mit den Delfinen in freier Wildbahn schwimmen können. Die Tiere tauchen direkt unter den Teilnehmern im Wasser hindurch oder schwimmen auf Armlänge entfernt an ihnen vorbei. Bootstouren zur Beobachtung der Delfine starten außerdem ab Mandurah. In Monkey Mia (Shark Bay) 850 Kilometer nördlich von Perth kommen wilde Delfine seit mehr als 40 Jahren bis ins flache Wasser am Strand. Früher wuschen dort die Fischer ihre Netze aus, heute können die Tiere das ganze Jahr über unter Aufsicht von Rangern gefüttert werden. Auch das Schwimmen mit Walhaien gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen in Westaustralien. Jedes Jahr zur Korallenblüte zwischen Ende März und Mitte Juli kommen die Walhaie ans Ningaloo Reef. Nur Schnorchel, Maske und Flossen benötigen Besucher, um mit den sanften Riesen der Ozeane um die Wette zu schwimmen. Die völlig harmlosen Filtrierer können bis zu 16 Meter lang und 12 Tonnen schwer werden.

Welche anderen magischen Momente Besucher in Westaustralien erlebt haben, können Interessierte online nachlesen unter www.justanotherdayinwa.com

AUSTRALIEN UND NEUSEELAND: STUDIENGEBÜHREN SPAREN DURCH FÖRDERPROGRAMM

Garantierte Förderungen und Beihilfen für jeden Studierenden, der ein Studium in Down Under absolviert.

Garantierte Förderungen und Beihilfen für jeden Studierenden, der ein Studium in Down Under absolviert, bietet jetzt das Institut Ranke-Heinemann, das sein Förderprogramm für 2017 erweitert hat.

Australien und Neuseeland haben ihre Hochschulen erfolgreich internationalisiert und nehmen im Bereich Forschung und Lehre jedes Jahr beste Plätze in weltweiten Rankings ein. Die exzellenten Studienbedingungen und Standards mit staatlichem Qualitätssiegel machen beide Länder trotz Studiengebühren auch für deutsche und österreichische Studierende besonders attraktiv.

Erhebliche Beträge sparen gut informierte Studierende, die sich in das Förderprogramm des gemeinnützigen Institut Ranke-Heinemann aufnehmen lassen. Zugang hat jeder, der ein Studium in Down Under vorbereitet. Sämtliche Universitäten beider Länder sind dem Programm angeschlossen, das nicht nur die finanzielle Förderung, sondern auch Unterstützung im gesamten Bewerbungsprozess garantiert. Dieser beginnt mit der Auswahl der passenden Hochschule, wird gefolgt vom Assessment der Qualifikationen und umfasst das gesamte Bewerbungsmanagement bis hin zur Einschreibung.

Bis zu 10% der Studiengebühren eines Semesters werden garantiert mit der Down Under Studienbeihilfe bezuschusst. Ob Gastsemester, Bachelor, Master oder PhD, für den Bewerber bedeutet die Studienbeihilfe je nach Studienprogramm eine Ersparnis zwischen 600 Dollar und 3000 Dollar, auf die er verzichtet, wenn er sich nicht in das Förderprogramm aufnehmen lässt.

Eine weitere Förderung, welches das Institut für 2017 ausschreibt, ist das Semester Vollstipendium. Es wird leistungsabhängig vergeben und umfasst die volle Übernahme der Studiengebühren für ein Semester.

Partner des Instituts ist seit 1997 IDP Education, eine Studentenhilfsorganisation, die von allen australischen Universitäten gemeinsam unterhalten wird, um weltweit Studierende zum Studium in Down Under zu beraten und zu fördern.

www.ranke-heinemann.de/finanzierungfoerderung/institut-ranke-heinemann.html

WORKING HOLIDAY AUSTRALIEN

Tipps und Tricks für die Reisekasse

Australien: Working Holidays im Hochland von Victoria

Knapp 200.000 Working Holiday Visas (WHV) wurden im vergangen Jahr für Australien ausgestellt, rund 25.000 allein an deutsche Reisende. Das Prinzip ist einfach: Das spezielle Visum erlaubt Ausländern zwischen 18 und 30 Jahren einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr, in dem sie auch arbeiten dürfen. Wichtig zu wissen: Ab dem nächsten Jahr werden die WHV-Einkünfte in Australien besteuert. Damit die Urlaubskasse trotzdem stets gefüllt bleibt, wird die Jobsuche umso wichtiger für die Reiseplanung.

Beliebter Ausgangspunkt für Working Holiday Reisende ist Melbourne, mit gut vier Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Wiederholt wurde die Metropole am Yarra River zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt, unter anderem auch wegen der vielen Events, die vor allem im australischen Sommer stattfinden. Hier eröffnen sich für WHV-Reisende zahlreiche Jobs. Insbesondere das Tennis Grand Slam Turnier Australian Open im Januar, der Formel 1 Grand Prix und das Internationale Comedy Festival im März bieten jedes Jahr etliche kurzfristige Verdienstmöglichkeiten.

Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die unzähligen Hotels, Hostels, Bars und Restaurants der Stadt. Allein 4000 Restaurants sind es im Stadtzentrum. Die Arbeit als Kellner, Barista oder Barkeeper gehört zu den begehrtesten Möglichkeiten, das Reisebudget aufzubessern, da Trinkgelder steuerfrei bleiben. Doch Vorsicht: Trinkgelder sind in Australien nicht obligatorisch und werden nur bei herausragender Leistung vergeben. Zur Unterkunft bieten sich zum Beispiel die Stadtteile Fitzroy, Collingwood, Carlton oder Prahran an, die dank des größten Tramnetzes der Welt gut an die Innenstadt angebunden sind. Der Strandvorort St. Kilda mit seinen unzähligen Restaurants und Bars genießt vor allem bei Backpackern Kultstatus.

Die Registrierung in einer örtlichen Arbeitsagentur garantiert den Zugang zu den begehrten Stellen, weitere Quellen für die Suche sind zum Beispiel die Stellenangebote in der lokalen Zeitung Herald Sun sowie Online-Jobbörsen wie www.jobcapital.com.au, www.mycareer.com.au oder www.seek.com.au.

Außerhalb der Städte sind es vor allem Jobs in der Landwirtschaft, die Geld in die Reisekasse spülen. Nur wenige Kilometer außerhalb von Melbourne wartet zum Beispiel die Mornington Peninsula nicht nur mit goldgelben Badestränden, sondern auch mit vielen lokalen Produktionsbetrieben für Obst und Wein auf. Besonders in der Zeit zwischen November und Mai erfordert die Ernte eine Menge von Arbeitskräften. Auch nördlich von Melbourne, in der Weinregion Yarra Valley, ist der Bedarf an saisonalen Helfern bei der Weinlese in dieser Zeit groß. Rund ums Jahr werden in Mildura und Swan Hill in der Murray Region, im Norden von Victoria Erntehelfer benötigt. Die Hostels im Umkreis bieten eine preisgünstige Unterkunft und helfen sogar bei der Arbeitsvermittlung. Die Website jobsearch.gov.au/harvesttrail/ der australischen Regierung ist eine wichtige Anlaufstelle für Erntejobs  im ganzen Land.

Auch auf Phillip Island, für seine Pinguinparade und Surfstrände bekannt, bietet sich jungen Reisenden in der Sommersaison die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Auf der Seite theislandaccommodation.com.au/jobs-on-phillip-island werden regelmäßig die Angebote aktualisiert. Des Weiteren gibt es auch entlang der Great Ocean Road einige Stellen in Gastronomie und Hotels.

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch das WWOOFfing– eine Abkürzung für „World Wide Opportunities on Organic Farms“. Gegen freie Kost und Logis können Gäste hier auf Öko-Bauernhöfen mitarbeiten. Bei dieser speziellen Form der Working Holidays besteht zudem die Möglichkeit einer Verlängerung des Visums um ein weiteres Jahr. Infos dazu auf wwoof.com.au.

Auch das Conservation Volunteer Programm setzt auf Freiwillige, die einen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Natur Australiens leisten wollen. So werden hier Jobs in Nationalparks, Tier- und Umweltschutzorganisationen vermittelt. Informationen zum Programm unter conservationvolunteers.com.au/  

Tourism Victoria stellt für junge Reisende die Website Backpack Melbourne bereit, die viele Tipps zum Thema Job- und Unterkunftsuche liefert. Bei der Planung eines Working Holiday Aufenthalts in Australien helfen auch spezialisierte Reiseveranstalter, wie zum Beispiel AIFS, Sprachcaffee Reisen, STA Travel, StepIn und TravelWorks.


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Last updated 12 May 2017


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AUSTRALIENS SURF LIFESAVERS

Touristen als Rettungsschwimmer in Queensland

An der Sunshine Coast bei Brisbane (Queensland) können Touristen sich als Rettungsschwimmer versuchen

Unverkennbar sind ihre rot und gelb gestreiften Badekappen, roten Shorts und gelben Leibchen – die berühmten „Surf Lifesaver“ Australiens. Sie überwachen landesweit alle Strandabschnitte, die mit rot-gelben Flaggen markiert sind.

Nun können Touristen hinter die Kulissen der australischen Lebensretter blicken, am Alltag eines „Surf Lifesavers“ teilhaben und sich selbst als Rettungsschwimmer versuchen. Die neue Tour startet mit der Geschichte über die Lebensretter der Sunshine Coast und ersten theoretischen Einweisungen. Anschließend beginnt der aktive Teil am Strand von Mooloolaba. Urlauber lernen wie man mit einem Surfbrett richtig umgeht und wie man Menschen mit einem Schwimmgurt aus dem Meer rettet. Anschließend nehmen sie an einer nachgestellten Rettungsaktion teil. Auch Nicht-Schwimmer können bei alternativen Aufgaben mitwirken – ohne dabei selber nass zu werden.

Die neue dreistündige „Aussie Surf Culture Beach Tour“ wird immer donnerstags und samstags um 9.30 Uhr angeboten und kostet umgerechnet etwa 78 Euro (Lunch und ein Glas Wein inklusive). Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zahlen 57 Euro. Treffpunkt ist am Surf Club Mooloolaba. Mehr Informationen unter www.liveittours.com.au/sunshine-coast-experiences/aussie-surf-culture-beach-tour/.

Die Sunshine Coast liegt an der Ostküste Australiens und befindet sich etwa 100 Kilometer nördlich von Brisbane. Die Region gehört zu Australia´s Nature Coast und verfügt über viele traumhafte Strände.

Surf Life Saving Queensland (SLSQ) ist die leitende Organisation für Lebensrettung in Queensland sowie eine der größten Organisationen für gemeinnützige Arbeit landesweit. SLSQ wurde offiziell im Jahr 1930 gegründet und zählt mittlerweile rund 30.500 Mitarbeiter, die in 58 „Surf Lifesaving Clubs“ tätig sind. Queenslands Küstenlinie erstreckt sich auf insgesamt 6.089 Kilometer mit 780 öffentlichen Strandabschnitten. Diese werden jährlich von mehr als 30 Millionen Badegästen besucht. Mehr Details unter www.lifesaving.com.au.

Deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com

AUSTRALIEN: NEUE SEILBAHN BEI MELBOURNE

Fantastische Ausblicke über die Mornington-Halbinsel

Fantastische Panoramablicke verspricht eine neue Seilbahn bei Australiens Metropole Melbourne

Die australische Urlaubsregion Mornington Peninsula südlich der Stadt Melbourne ist um eine Attraktion reicher: Ab dem 3. Dezember verbindet die neue Seilbahn „Eagle“ den Küstenort Dromana mit dem 314 Meter höher gelegenen Aussichtspunkt Arthur’s Seat. Die 15-minütige Fahrt verspricht bei klarer Sicht Panoramablicke über die Meeresbucht Port Phillip Bay bis zur rund 70 Kilometer entfernten Skyline von Melbourne. Berg- und Talfahrt kosten 24, die Einzelfahrt 17,50 australische Dollar (circa 16 und 12 Euro).

Die neue Seilbahn führt parallel zum ersten Abschnitt des beliebten Wanderwegs Two Bays Walking Track, der in 26 Kilometern von der ruhigen Nordküste bis zum rauen Cape Schanck im Süden der Halbinsel führt. Mit dem Eagle können Wanderer nun den steilen Anstieg von knapp 300 Höhenmetern auf den ersten drei Kilometern von Dromana nach Arthur’s Seat überspringen.

Der Two Bays Walking Track ist eine von vier Sektionen des Mornington Peninsula Walks der Mehrtageswanderer über 100 Kilometer rund um das südliche Ende der Mornington Peninsula leitet. Die ausgeschilderte Strecke verläuft entlang zerklüfteter Küste, langer Sandstrände und durch lichtes Buschland mit grasenden Kängurus.

Aufgrund ihrer Nähe zur Millionenmetropole Melbourne gehört die Mornington Peninsula mit knapp 17 Millionen Besuchern jährlich zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bundestaat Victoria. Internationale Gäste legen hier gerne einen Übernachtungsstopp ein, bevor sie mit ihrem Mietwagen im Küstenstädtchen Sorrento per Fähre zur berühmten Great Ocean Road übersetzen. Die Halbinsel ist von  mediterranem Kilma geprägt und bietet neben kilometerlangen Badestränden auch einige der besten Golfplätze des Landes. Zahlreiche Weingüter, Olivenplantagen und Farmen laden Besucher ein, hinter die Kulissen der Lebensmittelproduktion zu schauen und an Ort und Stelle zu kosten. Wassersportbegeisterte können  mit Delfinen und Seelöwen schwimmen oder zu den hier heimischen Weedy Sea Dragons (australischer Fetzenfisch) abtauchen. 

WESTAUSTRALIEN: AUGE IN AUGE MIT NEMO UND CO.

Die schönsten Begegnungen mit Meeresbewohnern

Westaustralien: Walhaie werden bis zu 16 Meter lang

Westaustralien ist die Heimat für eine Vielzahl einmaliger Meerestiere. Wer die Korallenküste besucht, erlebt magische Momente mit den „Big Five“ der Ozeane.

Schwimmen mit Walhaien

Nur eine Handvoll Orte gibt es auf unserem Planeten, wo Reisende mit dem größten Fisch der Welt schwimmen können, dem Walhai. Einer dieser Orte ist das Ningaloo Reef, das seit 2011 stolz den Titel UNESCO Weltnaturerbe trägt. Zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte, erleben Besucher vor der westaustralischen Küste eine Unterwasserbegegnung der ganz besonderen Art.

Auch wenn die Größe der Walhaie erst einmal einschüchtert – die riesigen Fische können bis zu 16 Meter lang werden und filtern bis zu 6.000 Liter Meerwasser pro Stunde durch ihre Kiemen – ist es völlig ungefährlich mit den sanften Riesen zu schwimmen. Nur mit Flossen, Maske und Schnorchel ausgerüstet, stehen die zweibeinigen Schwimmer für den Star des Riffs unter Wasser Spalier. Die riesige Schwanzflosse von rechts nach links schwingen zu sehen, während der Walhai im Wasser vorbeizieht, ist ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst. Forscher des Schutzprogramms ECOCEAN gehen davon aus, dass sich jedes Jahr etwa 1.300 Walhaie am Riff aufhalten. Identifiziert werden die Individuen anhand ihrer unverwechselbaren Fleckenmuster.

Während der Saison liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Teilnehmer einer Bootstour einen Walhai zu sehen bekommen, bei über 90% Prozent. Dies ist auch den sogenannten „Spotter Planes“ zu verdanken, Flugzeugen, die den Ausflugsschiffen die Position der Walhaie aus der Luft durchgeben. Und dennoch ist der Walhai-Tourismus am Ningaloo Reef sehr viel nachhaltiger als an anderen Orten auf der Welt. Es gibt strenge Regeln, wie viele Schwimmer gleichzeitig mit dem Fisch im Wasser sein dürfen und wie viel Abstand sie halten müssen. Touren starten ab Coral Bay und Exmouth und sollten unbedingt im Voraus reserviert werden.

Delfine hautnah

Monkey Mia gehört zu den wenigen Orten der Welt, an denen Begegnungen mit Delfinen so gut wie garantiert sind. Seit über 40 Jahren kommen die wilden Delfine (Große Tümmler), die hier leben und an Menschen gewöhnt sind, bis in das flache Wasser am Strand von Monkey Mia. Besucher können mehrmals täglich einer Fütterung beiwohnen, die von den Forschern vor Ort durchgeführt wird. Während die Gäste knietief im Wasser stehen, schwimmen die Delfine nur wenige Meter vom Ufer entfernt an ihnen vorbei. Die Delfine von Monkey Mia sind jedoch nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern vielmehr Gegenstand eines führenden, internationalen Forschungsprojekts, welches das Verständnis für diese faszinierenden Tiere verbessern soll.

Besucher und Forscher können die Delfinfamilien jeden Tag direkt vom Strand aus dabei beobachten wie sie jagen, spielen, ihr Territorium verteidigen und ihren Nachwuchs großziehen. Wenn die Delfine beim Jagen die Fische bis ins flache Wasser direkt am Ufer treiben, freuen sich darüber nicht nur die Besucher. Auch die Pelikane vor Ort warten geduldig, lassen die Delfine ihre Arbeit machen und stibitzen dann schnell den ein oder anderen Fisch.

Reisende, die schon immer davon geträumt haben, mit Delfinen zu schwimmen, kommen in Westaustralien ebenfalls auf ihre Kosten. Nur eine kurze Autofahrt südlich von Perth bieten Rockingham Wild Encounters und Bunbury’s Dolphin Discovery Touren an, bei denen Besucher Delfinen in freier Wildbahn im Wasser begegnen. Die Bootstouren finden in den geschützt gelegenen Gewässern des Shoalwater Marine Park (Rockingham) und der Koombana Bay (Bunbury) statt.

Sobald der Kapitän eine Gruppe Delfine in „Spiellaune“ entdeckt hat, heißt es „Schnell, ab ins Wasser!“ Schon zischen die Meeressäuger direkt neben und unter den Schwimmern vorbei und sehen sie neugierig an, so als wollten sie sagen „Was macht ihr denn hier?!“Auf dem Rückweg, noch ganz berauscht vom Erlebnis im Wasser, freuen sich die Teilnehmer dann über die Delfine, die dem Boot hinterherjagen und immer wieder aus dem Wasser springen.

Wale beobachten

Für Fans von Walen ist Westaustralien zwischen Mai und Dezember der „Place to Be“. Im australischen Winter verlässt eine der größten Buckelwal-Populationen der Welt das nahrungsreiche Südpolarmeer und macht sich auf den Weg nach Norden zu den Brutplätzen in den tropischen Gewässern der Kimberley-Region. An vielen Küstenabschnitten Westaustraliens kann man die Wale wunderbar vom Land aus beobachten. Wer den riesigen Meeressäugern näher kommen möchte, der kann an einer „Whale Watching Cruise“ teilnehmen, die je nach Jahreszeit ab Broome, Exmouth, Coral Bay, Denham, Kalbarri, Geraldton, Perth, Busselton, Dunsborough, August, Albany und Esperance angeboten werden.

Beeindruckend ist schon allein die Größe der Buckelwale, die bis zu 18 Meter lang und zig Tonnen schwer werden. „Humpies“, wie die Westaustralier sie liebevoll nennen, sind für ihr verspieltes Temperament bekannt. Sie nur 30 Meter vom Boot entfernt aus dem Wasser springen zu sehen und sie dabei zu beobachten, wie sie ihre Flossen auf die Wasseroberfläche klatschen lassen, ist ein unvergessliches Schauspiel. Am Ningaloo Reef, wo erwachsene Tiere und Jungtiere zwischen August und Oktober auf ihrem Rückweg in die Antarktis rasten, können Besucher im  Jahr 2016 erstmals auch mit Buckelwalen schwimmen. Ihnen Auge in Auge im Wasser zu begegnen, ist ein außergewöhnliches Erlebnis!

Dass gerade vor der Küste Westaustraliens Wale wieder so zahlreich sind, ist eine äußerst positive Nachricht. Walfänger hatten bis Mitte des 20. Jahrhunderts beinahe die gesamte Population ausgerottet; fast 95% des Walbestands war verschwunden. Seit die Jagd auf Buckelwale im Jahr 1963 gesetzlich verboten wurde, hat sich der Bestand erholt und jedes Jahr um etwa 10% zugenommen. Inzwischen hat die Population, die heute wieder etwa 30.000 Individuen zählt, fast wieder ihre ursprüngliche Größe erreicht.

Neben Buckelwalen können Besucher in Westaustralien auch Südliche Glattwale, Zwergwale und Blauwale beobachten. Wer Orcas aus nächster Nähe erleben möchte, der kann zwischen Januar und April an einer Bootstour zum Bremer Bay Canyon, einem marinen Hotspot vor der Küste von Albany teilnehmen. Hier wurden an einem Tag schon über 100 Schwertwale gesichtet, die Wahrscheinlichkeit, diese Tiere zu sehen, beträgt so gut wie 100%.

Westaustralien: Mit Manta-Rochen schwimmen.

Mit Mantarochen schnorcheln

Mantarochen sind das ganze Jahr über am Ningaloo Reef anzutreffen, besonders vielen Individuen begegnet man zwischen Mai und September. Der beste Ort, um diese eleganten Fische zu beobachten, ist Coral Bay, ein Schnorchler-Paradies etwa 150 Kilometer südwestlich von Exmouth. Touranbieter bringen Schnorchler zu einer „Putzstation“. Hier erhalten die Mantas eine Art „Spa-Anwendung“, nur dass sie nicht von Masseuren behandelt werden, sondern von einer Gruppe Putzerfische, die es kaum erwarten kann, sie von Parasiten, Bakterien und alten Schuppen zu befreien.

Mantarochen sind wenig scheu. Mit anmutiger Eleganz gleiten sie durchs Wasser – ihre Flossen, die eine Spannweite von 3-5 Metern erreichen, wirken fast wie Flügel, die sie schwerelos dahintragen. Wenn die Tiere nicht Loopings machen und neugierig um die Schwimmer kreisen, sondern es eilig haben, hat man keine Chance ihr Tempo zu halten – bis zu 40 km/h beträgt die Reisegeschwindigkeit der Mantas. Als zweibeiniger Schwimmer kommt man sich dagegen ziemlich schwerfällig vor. Und dennoch ist die Begegnung mit ihnen ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst, vor allem wenn man, wie am Ningaloo Reef häufig der Fall, von einem halben Dutzend Tieren gleichzeitig umkreist wird. Zwischen Juni und November kommen die Mantarochen auch bis nach Exmouth.

Weitere Informationen unter www.westernaustralia.com