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AUSTRALIEN: MELBOURNE ZUM SIEBTEN MAL IN FOLGE ZUR "LEBENSWERTESTEN STADT DER WELT" GEWÄHLT

Wien, Vancouver und Hamburg auf weiteren Plätzen

Australien: Victorias Hauptstadt Melbourne wieder "lebenswerteste Stadt der Welt"

Die australische Stadt Melbourne hat ihre Krone erneuert und darf sich auch im siebten Jahr in Folge über den Titel „lebenswerteste Stadt der Welt“ freuen. Vom renommierten EIU (The Economist Intelligence Unit) bekanntgegeben, setzte sich die Vier-Millionen-Metropole gegen Wien und Vancouver auf den Plätzen zwei und drei durch und belegt erneut den ersten Platz der Studie. Insgesamt 140 Großstädte auf allen Kontinenten werden jährlich vom EIU nach den Kriterien Stabilität, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Bildung sowie ihrem Sport- und Kulturangebot untersucht. Die deutsche Hansestadt Hamburg kam ebenso unter die ersten zehn Plätze.

Die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria ist bekannt für seine lebendige Kultur- und Restaurantszene, trendige Szenenbars, Galerien, natürliche Gärten und Parks und sowie einen konträren Architekturmix aus viktorianischen und modernen Gebäuden. Die Stadt am Yarra River ist Austragungsort weltbekannter Sportevents wie Australian Formel 1 Grand Prix, Australian Open sowie das Pferderennen Melbourne Cup.

Nur wenige Kilometer von Melbourne entfernt liegen beliebte Naherholungsgebiete und Ausflugsziele wie Phillip Island, die Mornington Peninsula, das Weinanbaugebiet Yarra Valley und die berühmte Great Ocean Road mit der Felsformation Zwölf Apostel.

AUSTRALIENS UREINWOHNER FEIERN QUANDAMOOKA-FESTIVAL

Von Juli bis September können Australien-Besucher rund um Brisbane die Kultur der Aborigines kennenlernen

Tanz, Musik und Kunst in Australien: Das Quandamooka-Festival bei Brisbane

Queensland-Urlauber können sich in den nächsten Monaten auf spannende Aborigines-Veranstaltungen freuen. Drei Monate lang dauert das Quandamooka Festival, das rund um Brisbane in Redlands, der Moreton Bay und hauptsächlich auf North Stradbroke Island stattfindet. Zwischen Juli und September werden 55 ganz unterschiedliche Events angeboten. Dazu zählen Web-Kurse, geführte Rundgänge, Kunstausstellungen und Tanzvorführungen. Zusätzlich kommen Besucher mit Bush Tucker in Berührung – Mahlzeiten mit speziellen Zutaten aus der Natur. Die Kochkurse werden ebenfalls von Ureinwohnern geleitet.

Die Feierlichkeiten beginnen offiziell am 2. Juli mit Yura! (Willkommen) an der Waterfront in Dunwich an der Westküste von North Stradbroke Island. In Wynnum, einem Vorort von Queenslands Metropole Brisbane, steht am 22. Juli mit Winnam Naidoc Kunjiel ein Fest mit vielen Tänzen mit Lied- und Trommelbegleitung auf dem Programm.

Bei Yura Yallingbila läuten Australiens Ureinwohner die Whale Watching-Saison ein. Die Veranstaltung findet am 29. Juli im Headland Park im Nordosten von North Stradbroke Island statt. Zusammen mit indigenen Guides können Besucher an den „Whale Watching Cultural Tours“ teilnehmen und mehr über die Giganten der Meere aus Sicht der Aborigines erfahren.

Den Abschluss des dreimonatigen Quandamooka Festivals bildet Buangan Biyigi – das Delfin Festival am 30. September rund um Amity Point an der Nordseite von North Stradbroke Island. 

Redlands und die Moreton Bay liegen vor den Toren von Queenslands Metropole Brisbane. North Stradbroke Island ist nicht weit entfernt. Die schnellste Fährverbindung auf die Insel hat man ab Cleveland, eine knappe Autostunde außerhalb von Brisbanes Zentrum.

Weitere Einzelheiten unter www.quandamookafestival.com.au.

AUSTRALIEN: DIESE WETTBEWERBE BIETET NUR DAS OUTBACK

Bullen-Reiten, Krebs-Rennen und flitzende Klo-Häuschen in Queensland

Das gibt es nur in Australien: Plumps-Klo-Rennen beim Dunny Derby

Für viele ist das unendliche Outback Inbegriff eines Australien-Urlaubs. Beeindruckende Schluchten, Lavahöhlen, endlose Weiten, Goldgräberstimmung und Rodeo – auch Queensland hat für Outback-Fans einiges zu bieten. Einen besonders guten Eindruck vom Leben im Busch bekommen Touristen auf zahlreichen Outback-Events, die in den kommenden Monaten stattfinden. Hier eine kleine Auswahl:

Saphire, Smaragde und andere Schmuckstücke
Beim Gemfest vom 10. bis 13. August in Anakie dreht sich alles rund um Edelsteine. Neben dem Kauf der edlen Juwelen können Urlauber auch selbst ihr Glück versuchen und nach Edelsteinen schürfen. Die Region – zusammen mit den Orten Sapphire, Willows und Rubyvale – ist Outback- und Schmuckliebhabern als „Gemfields“ bekannt. In den 1870er Jahren wurden hier vor allem Saphire und Smaragde gefunden. Anakie liegt dreieinhalb Stunden von Rockhampton entfernt. Weitere Infos unter www.gemfest.com.au
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=tDckNevooj0

Wildwest-Feeling beim Rodeo
Wenn vom 11. und 13. August in Mount Isa das größte Bullen- und Pferde-Rodeo der südlichen Erdhalbkugel – und drittgrößte der Welt! – ausgetragen wird, gibt es kein Halten mehr. Beim Mount Isa Rodeo feuern jährlich mehr als 25.000 Besucher die besten Rodeo-Reiter des Landes bei ihren spannenden Wettkämpfen an. Zu den Highlights des Rahmenprogramms zählen Wettbewerbe um das beste Outfit, Showritte, eine Parade und Live-Unterhaltung. Die Bergbaustadt Mount Isa befindet sich im Nordwesten von Queensland, nach Townswille sind es etwa 900 Kilometer. Mehr Einzelheiten unter www.isarodeo.com.au
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=Rs0-JF2cHTA

„Battle of the Bushies“ beim „Fencing” und „Whip Cracking“
Beim Cunnamulla Fella Festival vom 25. bis 27. August stehen verschiedene fürs Outback typische Aktivitäten auf dem Programm – unter anderem Bullenreiten sowie Reitkurse mit Wildpferden – den sogenannten „Broncs“, Motorrad-Rennen, Straßenmärkte und viel Live-Musik. Darüber hinaus ist das Event für zwei besondere „Battle of the Bushies“-Wettbewerbe bekannt: Beim „Fencing“ müssen die Teilnehmer so schnell es geht mit wenigen Gegenständen Zäune bauen – ohne technische Hilfsmittel. Mit Peitschen bekommen es Besucher beim „Whip Cracking“ zu tun. Für den Viehzüchter, auch Stockman genannt, war das Whip Cracking die einzige Möglichkeit, die großen Herden zusammen zu halten. Dabei führte man die Peitsche so geschickt, dass ein knallendes Geräusch erzeugt wurde und das Vieh erschrak. Cunnamulla liegt neun Stunden Fahrtzeit westlich von Queenslands Hauptstadt Brisbane. Weitere Details unter www.cunnamullafellafestival.com.au
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=E8EpLuaGuLc

Im Outback laufen Krebse für einen guten Zweck um die Wette
Der „Yabby“, ein australischer Süßwasser-Krebs, ist hauptsächlich in Flüssen und Kanälen verbreitet. Am 30. August können Yabbies aber auch in einer ungewöhnlichen Umgebung beobachtet werden: auf einem speziell eingerichteten Parcours bei den Windorah International Yabby Races, rund 1.200 Kilometer westlich von Brisbane. Jeweils zehn Yabbies treten pro Rennen an – jeder einzelne bekommt einen Namen und wird vor dem Rennen versteigert. Die Einnahmen gehen zu einem großen Teil an den Royal Flying Doctor Service.

Tausende Besucher strömen am 1. und 2. September zu Australiens berühmtesten Pferderennen im Outback, den jährlichen Birdsville Races. Dabei kommen sie durch das kleine Dörfchen Windorah, wo am Mittwoch-Abend vor dem Wochenende des großen Pferde-Events die Yabby Races stattfinden. Mehr Infos unter www.outbacknow.com.au/index.php/events-calendar/detail/windorah_international_yabby_races/ und www.birdsvilleraces.com.
> Die Yabby Races im Video: https://vimeo.com/48713639

Plumpsklo-Rennen und Wahl zum „Outback Iron Man“
Neben Konzerten, der Verleihung des „Waltzing Matilda Bush Poetry Awards“ und Ausstellungen von historischen Kraftfahrzeugen stehen beim Outback Festival in Winton vom 19. bis 23. September vor allem wieder viele sportliche sowie kuriose Wettbewerbe auf dem Programm. Gekürt werden unter anderem der „Outback Iron Man“ und die „Iron Woman“, die in verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen müssen. Beim „Outback Century Cycle“ radeln die Teilnehmer 100 beziehungsweise 160 Kilometer durchs Outback. Der Höhepunkt ist das alljährliche Plumpsklo-Rennen – das „Australian Dunny Derby“. In Teams treten die Kontrahenten gegeneinander an und versuchen, so schnell wie möglich ihr Plumpsklo samt „Benutzer“ durch einen Parcours zu tragen. Winton liegt gut zwei Autostunden von Longreach entfernt – der Hauptort in Queenslands Outback ist in rund drei Stunden mit dem Flieger ab Brisbane zu erreichen. Weitere Details unter www.outbackfestival.com.au.
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=oUgR0JqF7uE

Open Air-Oper mitten in der Savanne
Eine Oper einmal nicht im Theater, sondern inmitten des australischen Outbacks erleben – im Undara Volcanic Nationalpark findet vom 5. bis 7. Oktober Opera in the Outback statt. Die Savannen-Landschaft des Parks liegt rund vier Autostunden von Cairns entfernt. Das Ensemble der Opera Queensland führt jedes Jahr berühmte Opern, klassische Werke und Broadway-Stücke auf. Tickets gibt es ab 35 Euro. Besucher können direkt im Busch übernachten. Es stehen komfortabel ausgestattete, ausrangierte Eisenbahnwaggons, neu errichtete Bungalows sowie ein Campingplatz zur Verfügung. Infos unter www.undara.com.au/events/opera-in-the-outback/.
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=gpn4iewCbrY

Höhlen-Oper in den Capricorn Caves
Zwischen dem 3. und 5. November reisen Klassik-Fans zu Opera in the Caves nach Central Queensland. Als besondere Kulisse dienen die Capricorn Caves, 23 Kilometer nördlich von Rockhampton gelegen. Bei diesem Höhlen-Event, das von der Underground Opera Company veranstaltet wird, treten internationale Künstler und junge Talente auf. Neben den Opern in der „Cathedral Cave“ werden Touren durch das 390 Millionen Jahre alte Kalkstein-Höhlensystem angeboten. Tickets gibt es ab 49 Euro. Mehr Infos unter www.undergroundopera.com.au/our-concerts/opera-in-the-caves/ sowie unter www.capricorncaves.com.au
> Das Event auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=38l3ReyQOdM

"JUST ANOTHER DAY IN WESTERN AUSTRALIA"

Die fünf magischsten Momente in Westaustralien

Völlig verzaubert! So fühlen sich viele, die Westaustralien bereist haben. Zahlreiche Besucher kehren immer wieder in den größten Bundesstaat Australiens zurück, weil er so viele unterschiedliche Erlebnisse zu bieten hat und man in nur drei oder vier Wochen noch lange nicht alles gesehen hat. Wer auf der Suche nach besonders magischen und unvergesslichen Momenten ist, der sollte diese fünf Reise-Highlights unbedingt einplanen:

Känguru-Selfies

Wer von einem Selfie mit niedlichen Beuteltieren träumt, ist in Westaustralien genau richtig. Die beiden Hot Spots für einen Schnappschuss mit Kängurus befinden sich im Cape Le Grand Nationalpark an der Südküste und auf der Insel Rottnest Island, direkt vor den Toren der Hauptstadt Perth. Der unberührte Sandstrand von Lucky Bay bei Esperance gilt als der weißeste Strand Australiens. Kein Wunder also, dass auch die Kängurus hier gerne auf ein Sonnenbad vorbeischauen. Besucher können auf dem Lucky Bay Campground im Cape Le Grand Nationalpark übernachten. Bei einem berühmten „Kangacino“ vom Kaffee-Kiosk auf dem Strand lassen sich die Kängurus besonders entspannt beobachten. Aber auch in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt mangelt es nicht an Gelegenheiten für tierische Schnappschüsse: Die Insel Rottnest Island hat dank des Social Media Trends des #quokkaselfie Ruhm erlangt. Die Quokkas, niedliche Kurzschwanzkängurus, die hier in freier Wildbahn leben, gaben der Insel ihren Namen – holländische Seefahrer dachten die Insel sei von Ratten bevölkert und wollten in diesem Rattennest lieber nicht an Land gehen. Heute ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel und die zutraulichen Quokkas sind eine der Hauptattraktionen.

Geologische Wunderwelten aus verschiedenen Perspektiven

Als magische Orte empfinden viele Besucher die tiefen Schluchten im Karijini Nationalpark (Pilabara-Region) und die einzigartigen Gesteinsformationen der Bungle Bungle Range im Purnululu Nationalpark (Kimberley-Region). Die geologischen Wunderwelten Westaustraliens sind bis zu 2.500 Millionen Jahre alt. „Karijini“ bedeutet „Kommt von weit her, ist sehr alt“. Bei einer Canyoning-Tour mit West-Oz-Active dringen Besucher tief in die roten, hoch aufragenden und völlig unberührten Schluchten des Parks vor. Auf der Tour seilen sich Besucher unter anderem in einem Wasserfall ab, gleiten über eine natürliche Rutsche in einen Felsenpool und paddeln in aufblasbaren Reifen durch das kristallklare Wasser in den Schluchten. Die Bungle Bungle Range wurde erst vor etwas mehr als 30 Jahren von einem Filmteam entdeckt – und zwar durch Zufall aus der Luft. Eine unvergessliche Perspektive auf den UNESCO Weltnaturbe gelisteten Purnululu National Park bietet sich bei einem Hubschrauberrundflug über diese weltweit einzigartige Gesteinsformationen. Die rot, orange und schwarz gebänderten Sandsteinfelsen der Bungle Bungles erinnern an Bienenkörbe und sind 350 Millionen Jahre alt. Wer sie lieber zu Fuß erkunden möchte, kann dies seit Kurzem auch in Begleitung eines Aboriginal Guides tun (Bungle Bungle Guided Tours).

Erlebnisse mit Ureinwohnern

Die Kultur der Ureinwohner Australiens gehört zu den ältesten der Erde und besteht bis heute fort. Ihre Geschichte reicht mehr als 50.000 Jahre zurück. In Westaustralien gibt es an der Küste, in den Städten und im Outback authentische Erlebnisse mit Aboriginal Guides, die so unterschiedlich sind, wie die Landschaften selbst. In der Kimberley-Region begleiten Interessierte zum Beispiel Brian Lee, einen Ältesten vom Stamm der Bardi auf der Dampier-Halbinsel, beim traditionellen Speerfischen oder beim Mangrovenkrabbenfangen. Bundy, auch er ein Bardi-Mann, erklärt bei einem Spaziergang durch das Buschland den „Supermarkt der Natur“ am Cape Leveque und welche Pflanzen und Früchte von seinem Stamm bis heute genutzt werden. An der Gibb River Road erhaschen Reisende einen Blick hinter die Kulissen von Windjana Gorge und Tunnel Creek. Hier nimmt Jimmy, ein Bununba-Ältester, seine Gäste mit auf eine Reise zu den Spuren Jandamarras, der für die Freiheit und Rechte seines Stammes kämpfte. In der Pilbara-Region gewährt Ngarluma-Mann Clinton Walker einen Einblick in die Felsmalereien seines Volkes und erzählt Traumzeitgeschichten, die die heutigen Landschaftsformationen im Millstream-Chichester Nationalpark erklären. In Shark Bay erkunden Besucher die Küste des Francois Peron Nationalparks in Begleitung des traditionellen Wächters Capes per Kajak und lernen, welche spirituelle Verbindung sein Volk zu diesem Landstrich hat. Insgesamt können Besucher in Westaustralien aus mehr als 100 verschiedenen Erlebnissen mit Ureinwohnern wählen.

Unter dem Sternenzelt schlafen

Im Outback funkeln die Sterne besonders schön. Die Klarheit, mit der die Milchstraße sich am nächtlichen Himmel abzeichnet, ist einzigartig und versetzt Besucher in Staunen. Nur mit dem Kreuz des Südens über sich, inmitten der Natur in seinem „Swag“ einzuschlafen, hat etwas Magisches. Besonders schön ist das Sternenzelt in den mehr als 100 Nationalparks und 13 Meeresschutzgebieten Westaustraliens, die alle über einfach ausgestattete Campingplätze verfügen, meist nur Stellplätze und eine Buschtoilette. Wer nach Sternschnuppen Ausschau halten möchte, ohne dabei jedoch auf den entsprechenden Komfort zu verzichten, für den ist Glamping das richtige Übernachtungsmodell. Die Safarizelte in den Wilderness Camps sind mit gemütlichen Betten, Kissen, Decken und privaten Badezimmern ausgestattet. In Gourmet-Bush-Restaurants wird für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Besonders unvergessliche Sternennächte erlebt man im Karijini Eco Retreat, im Bungle Bungle Wilderness Camp, in Sal Salis und in Kooljaman at Cape Leveque, um nur einige Glamping-Unterkünfte zu nennen.

Auge in Auge mit Delfinen und Walhaien

Einmal mit Delfinen schwimmen, wer träumt nicht davon. An der Küste Westaustraliens erleben Besucher unvergessliche Begegnungen mit den neugierigen Meeressäugern. In den geschützt gelegenen Gewässern der Koombana Bay in Bunbury und des Shoalwater Island Marine Parks bei Rockingham südlich von Perth werden Touren angeboten, auf denen Besucher mit den Delfinen in freier Wildbahn schwimmen können. Die Tiere tauchen direkt unter den Teilnehmern im Wasser hindurch oder schwimmen auf Armlänge entfernt an ihnen vorbei. Bootstouren zur Beobachtung der Delfine starten außerdem ab Mandurah. In Monkey Mia (Shark Bay) 850 Kilometer nördlich von Perth kommen wilde Delfine seit mehr als 40 Jahren bis ins flache Wasser am Strand. Früher wuschen dort die Fischer ihre Netze aus, heute können die Tiere das ganze Jahr über unter Aufsicht von Rangern gefüttert werden. Auch das Schwimmen mit Walhaien gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen in Westaustralien. Jedes Jahr zur Korallenblüte zwischen Ende März und Mitte Juli kommen die Walhaie ans Ningaloo Reef. Nur Schnorchel, Maske und Flossen benötigen Besucher, um mit den sanften Riesen der Ozeane um die Wette zu schwimmen. Die völlig harmlosen Filtrierer können bis zu 16 Meter lang und 12 Tonnen schwer werden.

Welche anderen magischen Momente Besucher in Westaustralien erlebt haben, können Interessierte online nachlesen unter www.justanotherdayinwa.com

WORKING HOLIDAY AUSTRALIEN

Tipps und Tricks für die Reisekasse

Australien: Working Holidays im Hochland von Victoria

Knapp 200.000 Working Holiday Visas (WHV) wurden im vergangen Jahr für Australien ausgestellt, rund 25.000 allein an deutsche Reisende. Das Prinzip ist einfach: Das spezielle Visum erlaubt Ausländern zwischen 18 und 30 Jahren einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr, in dem sie auch arbeiten dürfen. Wichtig zu wissen: Ab dem nächsten Jahr werden die WHV-Einkünfte in Australien besteuert. Damit die Urlaubskasse trotzdem stets gefüllt bleibt, wird die Jobsuche umso wichtiger für die Reiseplanung.

Beliebter Ausgangspunkt für Working Holiday Reisende ist Melbourne, mit gut vier Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Wiederholt wurde die Metropole am Yarra River zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt, unter anderem auch wegen der vielen Events, die vor allem im australischen Sommer stattfinden. Hier eröffnen sich für WHV-Reisende zahlreiche Jobs. Insbesondere das Tennis Grand Slam Turnier Australian Open im Januar, der Formel 1 Grand Prix und das Internationale Comedy Festival im März bieten jedes Jahr etliche kurzfristige Verdienstmöglichkeiten.

Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die unzähligen Hotels, Hostels, Bars und Restaurants der Stadt. Allein 4000 Restaurants sind es im Stadtzentrum. Die Arbeit als Kellner, Barista oder Barkeeper gehört zu den begehrtesten Möglichkeiten, das Reisebudget aufzubessern, da Trinkgelder steuerfrei bleiben. Doch Vorsicht: Trinkgelder sind in Australien nicht obligatorisch und werden nur bei herausragender Leistung vergeben. Zur Unterkunft bieten sich zum Beispiel die Stadtteile Fitzroy, Collingwood, Carlton oder Prahran an, die dank des größten Tramnetzes der Welt gut an die Innenstadt angebunden sind. Der Strandvorort St. Kilda mit seinen unzähligen Restaurants und Bars genießt vor allem bei Backpackern Kultstatus.

Die Registrierung in einer örtlichen Arbeitsagentur garantiert den Zugang zu den begehrten Stellen, weitere Quellen für die Suche sind zum Beispiel die Stellenangebote in der lokalen Zeitung Herald Sun sowie Online-Jobbörsen wie www.jobcapital.com.au, www.mycareer.com.au oder www.seek.com.au.

Außerhalb der Städte sind es vor allem Jobs in der Landwirtschaft, die Geld in die Reisekasse spülen. Nur wenige Kilometer außerhalb von Melbourne wartet zum Beispiel die Mornington Peninsula nicht nur mit goldgelben Badestränden, sondern auch mit vielen lokalen Produktionsbetrieben für Obst und Wein auf. Besonders in der Zeit zwischen November und Mai erfordert die Ernte eine Menge von Arbeitskräften. Auch nördlich von Melbourne, in der Weinregion Yarra Valley, ist der Bedarf an saisonalen Helfern bei der Weinlese in dieser Zeit groß. Rund ums Jahr werden in Mildura und Swan Hill in der Murray Region, im Norden von Victoria Erntehelfer benötigt. Die Hostels im Umkreis bieten eine preisgünstige Unterkunft und helfen sogar bei der Arbeitsvermittlung. Die Website jobsearch.gov.au/harvesttrail/ der australischen Regierung ist eine wichtige Anlaufstelle für Erntejobs  im ganzen Land.

Auch auf Phillip Island, für seine Pinguinparade und Surfstrände bekannt, bietet sich jungen Reisenden in der Sommersaison die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Auf der Seite theislandaccommodation.com.au/jobs-on-phillip-island werden regelmäßig die Angebote aktualisiert. Des Weiteren gibt es auch entlang der Great Ocean Road einige Stellen in Gastronomie und Hotels.

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch das WWOOFfing– eine Abkürzung für „World Wide Opportunities on Organic Farms“. Gegen freie Kost und Logis können Gäste hier auf Öko-Bauernhöfen mitarbeiten. Bei dieser speziellen Form der Working Holidays besteht zudem die Möglichkeit einer Verlängerung des Visums um ein weiteres Jahr. Infos dazu auf wwoof.com.au.

Auch das Conservation Volunteer Programm setzt auf Freiwillige, die einen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Natur Australiens leisten wollen. So werden hier Jobs in Nationalparks, Tier- und Umweltschutzorganisationen vermittelt. Informationen zum Programm unter conservationvolunteers.com.au/  

Tourism Victoria stellt für junge Reisende die Website Backpack Melbourne bereit, die viele Tipps zum Thema Job- und Unterkunftsuche liefert. Bei der Planung eines Working Holiday Aufenthalts in Australien helfen auch spezialisierte Reiseveranstalter, wie zum Beispiel AIFS, Sprachcaffee Reisen, STA Travel, StepIn und TravelWorks.


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Last updated 21 August 2017


WESTAUSTRALIEN AKTIV

Die schönsten Outdoor-Abenteuer im Westen Down Unders

Westaustralien: Surferparadies am Margaret River

Die Schönheit der Natur aktiv und manchmal auch aus einer neuen Perspektive erleben – dafür gibt es in Westaustralien unzählige Möglichkeiten. So vielseitig wie die Natur im größten Bundesstaat Australiens sind zu Wasser und zu Land auch die Angebote für Aktivreisende.

Zum Feature

AUSTRALIENS SURF LIFESAVERS

Touristen als Rettungsschwimmer in Queensland

An der Sunshine Coast bei Brisbane (Queensland) können Touristen sich als Rettungsschwimmer versuchen

Unverkennbar sind ihre rot und gelb gestreiften Badekappen, roten Shorts und gelben Leibchen – die berühmten „Surf Lifesaver“ Australiens. Sie überwachen landesweit alle Strandabschnitte, die mit rot-gelben Flaggen markiert sind.

Nun können Touristen hinter die Kulissen der australischen Lebensretter blicken, am Alltag eines „Surf Lifesavers“ teilhaben und sich selbst als Rettungsschwimmer versuchen. Die neue Tour startet mit der Geschichte über die Lebensretter der Sunshine Coast und ersten theoretischen Einweisungen. Anschließend beginnt der aktive Teil am Strand von Mooloolaba. Urlauber lernen wie man mit einem Surfbrett richtig umgeht und wie man Menschen mit einem Schwimmgurt aus dem Meer rettet. Anschließend nehmen sie an einer nachgestellten Rettungsaktion teil. Auch Nicht-Schwimmer können bei alternativen Aufgaben mitwirken – ohne dabei selber nass zu werden.

Die neue dreistündige „Aussie Surf Culture Beach Tour“ wird immer donnerstags und samstags um 9.30 Uhr angeboten und kostet umgerechnet etwa 78 Euro (Lunch und ein Glas Wein inklusive). Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zahlen 57 Euro. Treffpunkt ist am Surf Club Mooloolaba. Mehr Informationen unter www.liveittours.com.au/sunshine-coast-experiences/aussie-surf-culture-beach-tour/.

Die Sunshine Coast liegt an der Ostküste Australiens und befindet sich etwa 100 Kilometer nördlich von Brisbane. Die Region gehört zu Australia´s Nature Coast und verfügt über viele traumhafte Strände.

Surf Life Saving Queensland (SLSQ) ist die leitende Organisation für Lebensrettung in Queensland sowie eine der größten Organisationen für gemeinnützige Arbeit landesweit. SLSQ wurde offiziell im Jahr 1930 gegründet und zählt mittlerweile rund 30.500 Mitarbeiter, die in 58 „Surf Lifesaving Clubs“ tätig sind. Queenslands Küstenlinie erstreckt sich auf insgesamt 6.089 Kilometer mit 780 öffentlichen Strandabschnitten. Diese werden jährlich von mehr als 30 Millionen Badegästen besucht. Mehr Details unter www.lifesaving.com.au.

Deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com

AUSTRALIEN: NEUE SEILBAHN BEI MELBOURNE

Fantastische Ausblicke über die Mornington-Halbinsel

Fantastische Panoramablicke verspricht eine neue Seilbahn bei Australiens Metropole Melbourne

Die australische Urlaubsregion Mornington Peninsula südlich der Stadt Melbourne ist um eine Attraktion reicher: Ab dem 3. Dezember verbindet die neue Seilbahn „Eagle“ den Küstenort Dromana mit dem 314 Meter höher gelegenen Aussichtspunkt Arthur’s Seat. Die 15-minütige Fahrt verspricht bei klarer Sicht Panoramablicke über die Meeresbucht Port Phillip Bay bis zur rund 70 Kilometer entfernten Skyline von Melbourne. Berg- und Talfahrt kosten 24, die Einzelfahrt 17,50 australische Dollar (circa 16 und 12 Euro).

Die neue Seilbahn führt parallel zum ersten Abschnitt des beliebten Wanderwegs Two Bays Walking Track, der in 26 Kilometern von der ruhigen Nordküste bis zum rauen Cape Schanck im Süden der Halbinsel führt. Mit dem Eagle können Wanderer nun den steilen Anstieg von knapp 300 Höhenmetern auf den ersten drei Kilometern von Dromana nach Arthur’s Seat überspringen.

Der Two Bays Walking Track ist eine von vier Sektionen des Mornington Peninsula Walks der Mehrtageswanderer über 100 Kilometer rund um das südliche Ende der Mornington Peninsula leitet. Die ausgeschilderte Strecke verläuft entlang zerklüfteter Küste, langer Sandstrände und durch lichtes Buschland mit grasenden Kängurus.

Aufgrund ihrer Nähe zur Millionenmetropole Melbourne gehört die Mornington Peninsula mit knapp 17 Millionen Besuchern jährlich zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bundestaat Victoria. Internationale Gäste legen hier gerne einen Übernachtungsstopp ein, bevor sie mit ihrem Mietwagen im Küstenstädtchen Sorrento per Fähre zur berühmten Great Ocean Road übersetzen. Die Halbinsel ist von  mediterranem Kilma geprägt und bietet neben kilometerlangen Badestränden auch einige der besten Golfplätze des Landes. Zahlreiche Weingüter, Olivenplantagen und Farmen laden Besucher ein, hinter die Kulissen der Lebensmittelproduktion zu schauen und an Ort und Stelle zu kosten. Wassersportbegeisterte können  mit Delfinen und Seelöwen schwimmen oder zu den hier heimischen Weedy Sea Dragons (australischer Fetzenfisch) abtauchen. 

WESTAUSTRALIEN: AUGE IN AUGE MIT NEMO UND CO.

Die schönsten Begegnungen mit Meeresbewohnern

Westaustralien: Walhaie werden bis zu 16 Meter lang

Westaustralien ist die Heimat für eine Vielzahl einmaliger Meerestiere. Wer die Korallenküste besucht, erlebt magische Momente mit den „Big Five“ der Ozeane.

Schwimmen mit Walhaien

Nur eine Handvoll Orte gibt es auf unserem Planeten, wo Reisende mit dem größten Fisch der Welt schwimmen können, dem Walhai. Einer dieser Orte ist das Ningaloo Reef, das seit 2011 stolz den Titel UNESCO Weltnaturerbe trägt. Zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte, erleben Besucher vor der westaustralischen Küste eine Unterwasserbegegnung der ganz besonderen Art.

Auch wenn die Größe der Walhaie erst einmal einschüchtert – die riesigen Fische können bis zu 16 Meter lang werden und filtern bis zu 6.000 Liter Meerwasser pro Stunde durch ihre Kiemen – ist es völlig ungefährlich mit den sanften Riesen zu schwimmen. Nur mit Flossen, Maske und Schnorchel ausgerüstet, stehen die zweibeinigen Schwimmer für den Star des Riffs unter Wasser Spalier. Die riesige Schwanzflosse von rechts nach links schwingen zu sehen, während der Walhai im Wasser vorbeizieht, ist ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst. Forscher des Schutzprogramms ECOCEAN gehen davon aus, dass sich jedes Jahr etwa 1.300 Walhaie am Riff aufhalten. Identifiziert werden die Individuen anhand ihrer unverwechselbaren Fleckenmuster.

Während der Saison liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Teilnehmer einer Bootstour einen Walhai zu sehen bekommen, bei über 90% Prozent. Dies ist auch den sogenannten „Spotter Planes“ zu verdanken, Flugzeugen, die den Ausflugsschiffen die Position der Walhaie aus der Luft durchgeben. Und dennoch ist der Walhai-Tourismus am Ningaloo Reef sehr viel nachhaltiger als an anderen Orten auf der Welt. Es gibt strenge Regeln, wie viele Schwimmer gleichzeitig mit dem Fisch im Wasser sein dürfen und wie viel Abstand sie halten müssen. Touren starten ab Coral Bay und Exmouth und sollten unbedingt im Voraus reserviert werden.

Delfine hautnah

Monkey Mia gehört zu den wenigen Orten der Welt, an denen Begegnungen mit Delfinen so gut wie garantiert sind. Seit über 40 Jahren kommen die wilden Delfine (Große Tümmler), die hier leben und an Menschen gewöhnt sind, bis in das flache Wasser am Strand von Monkey Mia. Besucher können mehrmals täglich einer Fütterung beiwohnen, die von den Forschern vor Ort durchgeführt wird. Während die Gäste knietief im Wasser stehen, schwimmen die Delfine nur wenige Meter vom Ufer entfernt an ihnen vorbei. Die Delfine von Monkey Mia sind jedoch nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern vielmehr Gegenstand eines führenden, internationalen Forschungsprojekts, welches das Verständnis für diese faszinierenden Tiere verbessern soll.

Besucher und Forscher können die Delfinfamilien jeden Tag direkt vom Strand aus dabei beobachten wie sie jagen, spielen, ihr Territorium verteidigen und ihren Nachwuchs großziehen. Wenn die Delfine beim Jagen die Fische bis ins flache Wasser direkt am Ufer treiben, freuen sich darüber nicht nur die Besucher. Auch die Pelikane vor Ort warten geduldig, lassen die Delfine ihre Arbeit machen und stibitzen dann schnell den ein oder anderen Fisch.

Reisende, die schon immer davon geträumt haben, mit Delfinen zu schwimmen, kommen in Westaustralien ebenfalls auf ihre Kosten. Nur eine kurze Autofahrt südlich von Perth bieten Rockingham Wild Encounters und Bunbury’s Dolphin Discovery Touren an, bei denen Besucher Delfinen in freier Wildbahn im Wasser begegnen. Die Bootstouren finden in den geschützt gelegenen Gewässern des Shoalwater Marine Park (Rockingham) und der Koombana Bay (Bunbury) statt.

Sobald der Kapitän eine Gruppe Delfine in „Spiellaune“ entdeckt hat, heißt es „Schnell, ab ins Wasser!“ Schon zischen die Meeressäuger direkt neben und unter den Schwimmern vorbei und sehen sie neugierig an, so als wollten sie sagen „Was macht ihr denn hier?!“Auf dem Rückweg, noch ganz berauscht vom Erlebnis im Wasser, freuen sich die Teilnehmer dann über die Delfine, die dem Boot hinterherjagen und immer wieder aus dem Wasser springen.

Wale beobachten

Für Fans von Walen ist Westaustralien zwischen Mai und Dezember der „Place to Be“. Im australischen Winter verlässt eine der größten Buckelwal-Populationen der Welt das nahrungsreiche Südpolarmeer und macht sich auf den Weg nach Norden zu den Brutplätzen in den tropischen Gewässern der Kimberley-Region. An vielen Küstenabschnitten Westaustraliens kann man die Wale wunderbar vom Land aus beobachten. Wer den riesigen Meeressäugern näher kommen möchte, der kann an einer „Whale Watching Cruise“ teilnehmen, die je nach Jahreszeit ab Broome, Exmouth, Coral Bay, Denham, Kalbarri, Geraldton, Perth, Busselton, Dunsborough, August, Albany und Esperance angeboten werden.

Beeindruckend ist schon allein die Größe der Buckelwale, die bis zu 18 Meter lang und zig Tonnen schwer werden. „Humpies“, wie die Westaustralier sie liebevoll nennen, sind für ihr verspieltes Temperament bekannt. Sie nur 30 Meter vom Boot entfernt aus dem Wasser springen zu sehen und sie dabei zu beobachten, wie sie ihre Flossen auf die Wasseroberfläche klatschen lassen, ist ein unvergessliches Schauspiel. Am Ningaloo Reef, wo erwachsene Tiere und Jungtiere zwischen August und Oktober auf ihrem Rückweg in die Antarktis rasten, können Besucher im  Jahr 2016 erstmals auch mit Buckelwalen schwimmen. Ihnen Auge in Auge im Wasser zu begegnen, ist ein außergewöhnliches Erlebnis!

Dass gerade vor der Küste Westaustraliens Wale wieder so zahlreich sind, ist eine äußerst positive Nachricht. Walfänger hatten bis Mitte des 20. Jahrhunderts beinahe die gesamte Population ausgerottet; fast 95% des Walbestands war verschwunden. Seit die Jagd auf Buckelwale im Jahr 1963 gesetzlich verboten wurde, hat sich der Bestand erholt und jedes Jahr um etwa 10% zugenommen. Inzwischen hat die Population, die heute wieder etwa 30.000 Individuen zählt, fast wieder ihre ursprüngliche Größe erreicht.

Neben Buckelwalen können Besucher in Westaustralien auch Südliche Glattwale, Zwergwale und Blauwale beobachten. Wer Orcas aus nächster Nähe erleben möchte, der kann zwischen Januar und April an einer Bootstour zum Bremer Bay Canyon, einem marinen Hotspot vor der Küste von Albany teilnehmen. Hier wurden an einem Tag schon über 100 Schwertwale gesichtet, die Wahrscheinlichkeit, diese Tiere zu sehen, beträgt so gut wie 100%.

Westaustralien: Mit Manta-Rochen schwimmen.

Mit Mantarochen schnorcheln

Mantarochen sind das ganze Jahr über am Ningaloo Reef anzutreffen, besonders vielen Individuen begegnet man zwischen Mai und September. Der beste Ort, um diese eleganten Fische zu beobachten, ist Coral Bay, ein Schnorchler-Paradies etwa 150 Kilometer südwestlich von Exmouth. Touranbieter bringen Schnorchler zu einer „Putzstation“. Hier erhalten die Mantas eine Art „Spa-Anwendung“, nur dass sie nicht von Masseuren behandelt werden, sondern von einer Gruppe Putzerfische, die es kaum erwarten kann, sie von Parasiten, Bakterien und alten Schuppen zu befreien.

Mantarochen sind wenig scheu. Mit anmutiger Eleganz gleiten sie durchs Wasser – ihre Flossen, die eine Spannweite von 3-5 Metern erreichen, wirken fast wie Flügel, die sie schwerelos dahintragen. Wenn die Tiere nicht Loopings machen und neugierig um die Schwimmer kreisen, sondern es eilig haben, hat man keine Chance ihr Tempo zu halten – bis zu 40 km/h beträgt die Reisegeschwindigkeit der Mantas. Als zweibeiniger Schwimmer kommt man sich dagegen ziemlich schwerfällig vor. Und dennoch ist die Begegnung mit ihnen ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst, vor allem wenn man, wie am Ningaloo Reef häufig der Fall, von einem halben Dutzend Tieren gleichzeitig umkreist wird. Zwischen Juni und November kommen die Mantarochen auch bis nach Exmouth.

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