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Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten und allgemeiner Reisezurückhaltung bleibt der Inselkontinent nach wie vor beliebt
Der fünfte Kontinent verzeichnete im vergangenen Jahr gleich bleibende Besucherzahlen aus Deutschland, was angesichts der weltweiten Wirtschaftslage positiv in die Zukunft blicken lässt. Das Land der Kängurus und Koalas ist für viele Deutsche eines der beeindruckendsten Ferienziele überhaupt.
5,1 Millionen Besucher aus aller Welt hieß Australien im Kalenderjahr 2009 willkommen, und damit genau so viele wie im Jahr zuvor. „Trotz der momentanen wirtschaftlichen Lage, die einen weltweiten Rückgang der Reisebuchungen um vier Prozent zur Folge hatte, konnte Australien 2009 deutlich bessere Zahlen als der internationale Durchschnitt vermelden, nämlich stabile Zahlen im Vergleich zum Vorjahr.
Auch die Einreisen aus Deutschland blieben gleich. Ein Ergebnis, das uns positiv in die Zukunft blicken lässt“, erklärt Katherine Droga, Regional Manager Continental Europe bei Tourism Australia. 156.034 Deutsche kamen in 2009, um die unvergleichliche Natur, die pulsierenden Städte und das raue Outback hautnah zu erleben.
Deutschland ist im weltweiten Vergleich der Einreisezahlen der neuntwichtigste Markt für den australischen Tourismus und Deutsche gehören zu gern gesehenen Gästen: Sie verbringen im Schnitt pro Reise 43 Nächte im Land – rund 17 Nächte mehr als der Durchschnittstourist. Der deutsche Australienurlauber erkundet zudem den Kontinent auch fernab der bekannten Gateways.
Von den rund 43 Nächten werden circa 54 Prozent nicht in den großen Metropolen verbracht. Zum Vergleich: Beim internationalen Durchschnitt liegt diese Quote bei nur 38 Prozent. Den Traum Australien lassen sich die Deutschen im Schnitt auch mehr kosten. 3.735 Euro und damit über 1.000 Euro mehr als der Durchschnitt gibt der deutsche Australienreisende pro Trip aus (Quelle: Tourism Research Australia, International Visitors Survey).
„Um auch zukünftig mehr Deutsche zu einer Reise nach Australien zu inspirieren, setzen wir auf eine Kombination aus Trade-Maßnahmen, die bei Expedienten und Anbietern ansetzen, und auf Consumer-Maßnahmen, die direkt den Reisewilligen ansprechen“, so Droga. Zur Weiterbildung der Expedienten hat sich das Online-Schulungstool „Aussie Specialist Programme“ etabliert, dessen Website www.aussiespecialist.com im Januar neu gestaltet wurde und Expedienten nun mit mehr Informationen und neuen Tools zur Seite steht.
Neue Trends und Highlights im australischen Reisemarkt werden vom 29. Mai bis zum 4. Juni 2010 von der Australian Tourism Exchange (ATE) erwartet. Hier wird sich zeigen, welche neuen Produkte demnächst im Markt zu finden sein werden.
Neben diesen Aktionen setzt Tourism Australia auf Kampagnen, die den Reisewilligen direkt ansprechen und kooperiert in Deutschland mit über 55 Partnern. Darunter fallen zum Beispiel Aktionen mit Airline-Partnern wie etwa Qantas, Singapore Airlines und Emirates. Im Fokus steht derzeit darüber hinaus die junge Zielgruppe. Anfang des Jahres tourte in Kooperation mit dem Studentenmagazin Unicum ein Van in australischem Design durch zehn deutsche Unistädte und informierte über Australien als trendiges Reiseland.
Daneben stellte sich Australien aber auch für die anspruchsvolle Zielgruppe spannend dar. Barefoot Luxury heißt der neue Trend, bei dem Luxus in Australiens unvergleichlicher Natur mehr Touristen ins Land bringen soll. Doch auch der altbekannte Australien-Abenteurer gehört nach wie vor zur Zielgruppe: Australien wird in diesem Jahr als Partnerland des Outdoor-Spezialisten Globetrotter Ausrüstung zahlreiche Naturfans in seinen Bann ziehen.
Kuhfladen-Werfen und Australiens härtester Triathlon
Das Outback in Queensland steht in den nächsten Wochen Kopf. Zahlreiche, zum Teil sehr kuriose Veranstaltungen werden Tausende Besucher anlocken. Hier eine Auswahl:
Beim „Dirt and Dust Festival“ in Julia Creek findet vom 16. bis 18. April der härteste Triathlon Australiens statt. Weitaus lustiger, aber dennoch mit dem nötigen Ernst geht es bei diesem Outback-Festival beim Pferderennen, Bullenreiten und Kuhfladen-Werfen zu. Julia Creek liegt im Norden des Landes auf halber Strecke zwischen Townsville und Mount Isa. Weitere Details unter www.DirtnDust.com.
Bagger-Ziehen im Dinosaurier-Land
Das „Richmond Fossil Festival“ wird vom 29. April bis 2. Mai veranstaltet. Bei diesem Outback-Event messen sich die Konkurrenten bei der Weltmeisterschaft im „Mondgestein-weit-Schleudern“ sowie beim Bagger-Ziehen. Besucher können auch beim Kamel-Rennen, bei Auktionen und Rodeos zusehen.
Im Kronosaurus Korner Fossil & Information Center hat man die Chance, beim Präparieren der Funde zuzuschauen und mehr als 200 Fossilien zu besichtigen. Richmond ist Teil des Australia Dinosaur Trail, einer 540 Kilometer langen Route auf den Spuren der Dinosaurier. In dieser Region von Queensland lebten vor hundert Millionen Jahren die Riesen der Urzeit. Mehr Infos unter www.KronosaurusKorner.com.au.
Feten auf Australisch im Goldminenstädten
Charters Towers ist eine von Queenslands sehenswertesten Goldminenstädten und daher genau richtig für die Veranstaltung „Ten Days in the Towers“, bei der sich zwischen dem 30. April und 2. Mai alles um den australischen Busch dreht.
Zu den Höhepunkten gehören „All Australian Jamboree“ (Fete auf Australisch), „Bush Poets“ und die „Sunset Markets“. Außerdem kommen Tausende Country Musik Fans und Künstler aus der ganzen Welt in die Stadt, um das „Charters Towers Country Music Festival“ zu feiern. Weitere Einzelheiten unter www.ChartersTowersCountryMusic.com.
Rock und Blues im Outback
Musik-Fans werden auch zum „Outback Country Rock & Blues” vom 9. bis 11. April erwartet. Bei diesem Festival im Hinterland von Cairns – im Undara-Volcanic-Nationalpark – treten die besten Country- und Blues-Künstler Australiens auf. Mehr Informationen unter www.undara.com.au.
Kürbis-Kegeln in Goomeri
Am 30. Mai steht in Goomeri das „Pumpkin Festival“ auf dem Programm. Die Regeln im Kürbis-Kegeln sind einfach: Wer am weitesten seinen Kürbis einen Hügel-Parcours hinunter rollten lässt, gewinnt. Man darf das Gewächs allerdings nur einmal „anstupsen“. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 200 Dollar.
1997 wurde das Event ins Leben gerufen – damals kamen rund 1.000 Besucher. Mittlerweile ist die Zahl auf über 15.000 gestiegen. Goomeri liegt 260 Kilometer nordwestlich von Brisbane. Weitere Fakten unter www.goomeri.org.au/PumpkinFest.
Tropischer Norden von Queensland mit Webcams, interaktivem Kartenmaterial und Hoteldatenbank
Tourism Queensland-Foto: Wasserspaß im tropischen Norden von Queensland |
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Egal, ob es zum Schnorcheln oder Tauchen ans Great Barrier Reef, zum Baden nach Palm Cove und Port Douglas, zum Wandern in den Daintree-Regenwald oder zum Shoppen nach Cairns gehen soll – eine neue Website bietet für alle Unternehmungen im Norden Queenslands den besten Überblick.
Auf www.CairnsGreatBarrierReef.org.au findet man ausführliche Informationen zu den einzelnen Regionen und verschiedenen Aktivitäten. Interaktives Kartenmaterial, Webcams, ein aktueller Wetterbericht, Eindrücke und Erlebnisberichte von Touristen, Bildergalerien sowie Videos sollen dem Urlauber bereits vor Abreise helfen, sich bestens zu informieren. Eine Hoteldatenbank steht ebenso zur Verfügung wie ein umfangreicher Kalender mit beliebten Veranstaltungen.
Reisende können sich auf dem neuen Portal auch über Abenteuer-Trips, die typisch australische Tierwelt und Food&Wine-Themen schlau machen. Für Rucksack-Touristen wurde eine spezielle „Backpacking“-Rubrik eingerichtet. Außerdem liefert die Seite eine Auflistung der gängigsten Transportmittel, Sicherheits- und Gesundheits-Tipps sowie Informationen zu Klima und Währung.
Individual-Urlauber bereisen den Norden von Queensland am besten auf dem Great Tropical Drive, einer rund 2.000 Kilometer langen Selbstfahrer-Strecke. Auch darüber kann sich jeder ausführlich online informieren. Auf der Website werden viele kurze Routen vorgestellt, die verschiedene Themengebiete wie Touren mit Aborigines, Trips zu Wasserfällen und Attraktionen in den Atherton Tablelands abdecken. Lohnenswert ist auch ein Ausflug ins Outback nach Undara, den längsten Lavatunnels der Welt.
Touristen, die sich für den kompletten Bundesstaat Queensland interessieren, klicken auf www.queensland-australia.eu/de.
Schnelle Pferde, schicke Mode und skurille Busch-Unterhaltung im australischen Outback
Auf die Pferde, fertig, los. Am 9. und 10. April dreht sich in der Outback-Region Cunnamulla im südlichen Queensland alles um die rassigen Vierbeiner. Besucher und Einheimische können dann zwei Tage lang auf ihre Favoriten setzen und ein einzigartiges Outback-Erlebnis mit Lagerfeuerromantik, Barbecue, Country Musik, Schlafen unter dem freien Sternenhimmel und urigem Busch-Frühstück genießen.
Wer beim Wetten kein Glück hat, kann sich für verschiedene Mode-Wettbewerbe anmelden. Preise werden in den Kategorien „bestangezogene Dame“, „bestgekleideter Herr“, „schickster Jugendlicher“ (für alle 18-25 Jährigen) und „schönste Kopfbedeckung“ verliehen. Bis zur Bekanntgabe der Sieger dürfen sich die Bewerber stilecht ein Glas Champagner gönnen.
Für alle, die vor und nach den Rennen mehr von der Region Cunnamulla sehen wollen, hat der Touranbieter Out The Back Australia die neuntägige Tour „Noorama Races“ zusammengestellt. Neben dem Besuch der Pferderennen suchen die Teilnehmer in Yowah in den ältesten Minen Australiens nach Opalen, gehen in artesischen Thermalquellen baden und Kajak fahren. Auf riesigen Schafs- und Rinderformen dürfen sie raues Outback-Leben hautnah miterleben. Übernachtet wird auf den Farmen, in Motels oder Swags, einer Mischung aus Zelt und Schlafsack.
Interaktiver Urlaubsplaner auf www.australia.com
Wer schon immer den fünften Kontinent und dessen Naturwunder erkunden wollte, der findet ab sofort Unterstützung in Form eines neuen Planungstools von Tourism Australia. Der Come Walkabout Planner auf www.australia.com, der offiziellen Webseite des australischen Fremdenverkehrsamts, erleichtert die Reiseplanung mit vorgeschlagenen Routen. Mit einem einfachen Klick auf den interaktiven Urlaubsplaner können Australienfans ihren Walkabout am eigenen Rechner perfekt organisieren.
Das interaktive Planungstool stellt insgesamt 16 Routen zur Verfügung, die man auf einer großen Landkarte markieren kann. Per Navigation sind die Highlights der Reise, Bilder der Region und Alternativvorschläge ersichtlich. Bei einem Klick auf die Route Great Sunshine Way zum Beispiel werden die Zwischenstopps und die Reisetage angezeigt. Ein Ausschnitt auf der Australienkarte zeigt, wo genau sich die Route auf dem fünften Kontinent befindet. Einen Klick weiter erhält man genauere Informationen zu der ausgewählten Strecke und kann sich sein Ziel auf Bildern, die neben den Informationskästen angezeigt werden, anschauen. Unter jeder Reiseroute finden Besucher der Tourism Australia Webseite außerdem ein pdf, das zum Herunterladen bereitsteht und bei der weiteren Organisation hilfreich ist.
Wem die Entscheidung für eine Reiseroute schwer fällt, der kann vorab die Art der Reise durch sechs mögliche Optionen eingrenzen. Hier stehen unter anderem die Möglichkeiten „Australien der Aborigines“, „Lebensstil an der Küste“ und „Romantisches Australien“ zur Verfügung. Interessierte können sich so mit der Webseite www.walkaboutplanner.australia.com selbstständig den eigenen Traumurlaub zusammenstellen.
Australische Metropole plant zur Fußball-WM 2010 zahlreiche Aktivitäten
Ein riesiges Sport-Fest in Sydney feiern können bis zu einer Million Einwohner und Besucher während der Fußball-WM 2010. Die australische Metropole wurde vom Weltfußball-Verband FIFA als eine von nur sieben offiziellen internationalen FIFA-Fan-Fest (IFFF) Stätten neben Berlin, London, Paris, Rom, Berlin, Mexiko City und Rio de Janeiro präsentiert.
„Wir haben es geschafft! Fußball ist die bedeutendste Sportart der Welt, die Fußball-WM das größte Event der Welt, und wir können nun beweisen, warum Sydney Australiens einzige Welt-Stadt ist“, zeigt sich Nathan Rees, der Premier von New South Wales sichtlich stolz. „Als offizieller Teil des FIFA-Weltcups 2010 präsentieren wir uns Millionen von Fußball-Fans in über 200 Ländern. Und wer zwischen dem 11. Juni und 11. Juli 2010 in Australien ist, für den gibt es keinen besseren Ort als den Darling Harbour“, ist sich Rees sicher.
Am Darling Harbour finden während der Fußball-WM 2010 rund um die Uhr Public-Viewing-Events statt. „Wir werden anders sein als bisherige Fan-Fest-Stätten“, verrät Rees. Neben der Übertragung aller 64 Spiele auf Großbildleinwänden live aus Südafrika sind Aufführungen, Konzerte, Ausstellungen und spezielle FIFA-Aktivitäten geplant. Bei freiem Eintritt werden täglich bis zu 20.000 Fans in Cockle Bay und 10.000 im Tumbalong Park erwartet.
Sydney verspricht sich eine enorme Medienpräsenz durch die Fußball-WM 2010. Geplant sei die Einbindung in eine FIFA-WM-Werbekampagne, die Präsenz bei offiziellen internationalen TV-Ausstrahlungen, in FIFA-WM-Publikationen und auf der FIFA-Website. „Die Fußball-WM 2006 in Deutschland haben 26,29 Milliarden Personen in 214 Ländern vor dem Fernseher mit verfolgt. Die Medienpräsenz für Sydney wird also riesig“, freut sich Rees.
Laut Jodi McKay, Tourismus-Ministerin von New South Wales, wird es zahlreiche Kooperations-Möglichkeiten für Unternehmen aus Sydney und ganz New South Wales geben, um auch wirtschaftlich von der Fußball-WM zu profitieren. Sie fordert abschließend auf: „Beweisen wir der ganzen Welt, warum Sydney der perfekte Ort ist, den FIFA-Weltcup 2010 im asiatisch-pazifischen Raum zu erleben.“
Neuer Wanderweg führt durch die Natur und Geschichte von Hook, Whitsunday und South Molle Island
Queensland-Besucher können die beliebte Inselwelt der Whitsundays auf einem neuen Wanderpfad erkunden. Der Whitsunday Ngaro Sea Trail folgt den Spuren der Ngaros, einem Stamm der Aborigines. Der Naturpfad schlängelt sich über die drei Inseln Hook, Whitsunday und South Molle. Er verbindet Ankerplätze und Küstenpassagen mit leicht zu bezwingenden Steigungen und Aussichtsplateaus. Beindruckend sind vielerorts die historischen Wandmalereien der Aborigines. Entspannung bietet zwischendrin ein Sprung ins türkise Wasser an einem der weißen Sandstrände.
Einer der Höhepunkte des Ngaro Sea Trail ist der Aussichtspunkt Hill Inlet. Hier blickt der Wanderer direkt auf Whitehaven Beach – dieser wird jährlich zu den schönsten Stränden der Welt gewählt. Weitere Stationen des Pfades sind Tongue Point, Nara Inlet, Whitsunday Peak, Chance Bay und Whitsunday Cairn. Für Wanderer und Bootsfahrer stehen Campingplätze zur Verfügung.
Der neue Wanderweg ist auch in Teiletappen begehbar und somit selbst für Besucher geeignet, die nur wenige Stunden Zeit haben. Der Ngaro Sea Trail gehört zu den „Great Walks“, einer Initiative, die von der australischen Regierung ins Leben gerufen wurde und gut erschlossene Pfade durch landschaftlich abwechslungsreiche Regionen bezeichnet. Weitere Einzelheiten zum neuen Trail unter www.epa.qld.gov.au. Ein PDF steht als Download unter www.epa.qld.gov.au/register/p02370aa.pdf zur Verfügung.
Die Whitsundays wurden ursprünglich von den Ngaro bewohnt. Sie sind einer der ältesten Aborigines-Stämme Australiens und gelten als exzellente Fischer und Navigatoren. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen erste westliche Siedler auf die Inseln, was dazu führte, das in den 1880er Jahren erste Pachtverträge für die Inseln ausgestellt wurden. Die ersten Unterkünfte für Touristen wurden ab 1920 gebaut und der Tourismus nahm seinen Lauf.
Zu den Whitsundays zählen 74 Inseln, nur wenige davon sind bewohnt. Ein Großteil der Inseln gehören zum Whitsunday Islands-Nationalpark. Außerdem sind die Whitsundays Teil der „Great Barrier Reef World Heritage Area“.
Bis Ende März ist Schildkröten-Saison an Queenslands Küste
Das Reef HQ Aquarium in Townsville hat ein neues Schildkröten-Krankenhaus eröffnet. Im Turtle Hospital werden erkrankte und verletzte Schildkröten aufgenommen und wieder gesund gepflegt. Ziel ist es, die weitgehend durch menschliche Einwirkung erkrankten Tiere so weit zu kurieren, dass sie eines Tages wieder ins Meer zurückgeführt werden können. Besucher des Turtle Hospitals bekommen auf einer geführten Tour einen guten Einblick in das Leben der Meerestiere und dürfen sogar hautnah bei Behandlungen dabei sein.
Schon seit Jahren versucht das Reef HQ, Besucher über die Lebewesen am Great Barrier Reef, das sechs der sieben existierenden Schildkröten-Gattungen beherbergt, aufzuklären. Das Reef HQ ist das Zuhause von hunderten von verschiedenen Pflanzen und Tieren. Mit drei Millionen Litern Wasserkapazität gehört es zu den größten Korallenriff-Aquarien der Welt.
Das Reef HQ in Townsville – die Stadt liegt südlich von Cairns und ist Ausgangspunkt für Touren nach Magnetic Island sowie ins Outback – ist täglich von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ins Aquarium inklusive Besuch in das direkt angeschlossene Schildkröten-Krankenhaus liegt bei umgerechnet rund 14 Euro. Weitere Details zum Turtle Hospital unter www.ReefHQ.com.au und www.TownsvilleHolidays.info.
Touristen, die in den nächsten Monaten durch Queensland reisen, haben die Chance, auch in freier Wildbahn Schildkröten zu beobachten. Zwischen Dezember und März kommen – sobald es dunkel ist – hunderte Meeresschildkröten zur Brutzeit an Land. Sie graben Löcher in den Sand, legen ihre Eier und rund sechs bis acht Wochen später schlüpfen die Jungen und machen sich auf den Weg ins Meer. Die Region um die Küstenstadt Bundaberg – liegt rund vier Autostunden nördlich von Brisbane – gehört zu den größten Schildkröten-Brutstätten des Südpazifiks und ist daher bekannt als besonderer Ort zum „Turtle-Watching“. Im nahe gelegenen Mon Repos Conservation Park wurde ein neuer „Turtle Trail“ angelegt. Ranger begleiten Interessierte direkt zu den Brutstellen. So werden die Tiere nicht belästigt und Gäste werden Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels. Die nächtlichen Touren kosten für Erwachsene rund fünf Euro, für Kinder drei Euro. Mehr Einzelheiten unter www.BookBundabergRegion.com.au
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Last updated 20 March 2010
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Queensland-Besucher können Insel mit Quad Bikes erkunden
Für abenteuerlustige Urlauber bietet sich jetzt eine neue Möglichkeit, Hamilton Island zu erkunden. Auf wendigen motorisierten Quad Bikes fahren die Gäste querfeldein und entdecken so auf neuen Wegen die beliebte Insel vor der Küste Queenslands. Dabei steht nicht nur der Spaß am Fahren an oberster Stelle. Ein Guide erklärt den Besuchern auch ausführlich die australische Flora und Fauna.
Die Tour führt durch Wälder und bislang nicht zugängliches Gelände zu zwei Aussichtspunkten. Dort bietet sich den Bikern ein weiter Rundum-Blick über Hamilton Island und die umliegende Inseln der Whitsundays.
Vom Palm Valley Activities Zentrum aus beginnt die einstündige „Quad Bike Adventure Tour“ mit einer Einweisung in die sichere Handhabung der Bikes und kurzer Probefahrt. Die Teilnehmer müssen dabei keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit Motorrädern mitbringen – die Bedienung der Kawasaki 4x4 360cc ist durch Automatik vereinfacht und daher für Anfänger leicht erlernbar. Mitmachen kann jeder, der im Besitz eines gültigen Führerscheins ist.
Die Ausflüge starten mehrmals täglich und kosten umgerechnet rund 80 Euro. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, wird eine Reservierung empfohlen. Weitere Einzelheiten zu den Quad-Touren unter www.hamiltonisland.com.au.
Hamilton Island im Herzen der Whitsunday Islands ist eine kleine Stadt für sich mit eigenem Airport (HTI), Yachthafen und einer breiten Auswahl an Drei-bis Fünf-Sterne-Unterkünften, Restaurants, Bars und Geschäften. Bei Frühstück mit Koalas, Wellness- Anwendungen, Malkursen, Wander-Touren, Schnorchel- oder Tauchgängen und anderen Wassersport-Aktivitäten kommt die gesamte Familie auf ihre Kosten – es gibt sogar eine Go Kart-Strecke unter freiem Himmel. Die kleine Hochzeitskapelle mit Blick auf das Great Barrier Reef ist bei heiratswilligen Pärchen sehr beliebt.
Mit Qantas über Singapur
Die australische Fluggesellschaft Qantas hat ihre neue A380-Verbindung von Melbourne über Singapur nach London gestartet. Somit setzt Qantas die A380 jetzt auf vier Routen ein – jeweils zwei Mal aus Melbourne und Sydney. „Wir freuen uns, dass wir sowohl unsere A380-Flotte als auch unser A380-Angebot kontinuierlich erweitern können. Die Kundennachfrage und -zufriedenheit mit der A380 sind weiterhin sehr hoch“, sagte Qantas Chief Executive Officer Alan Joyce.
„Seit Anfang 2009 hat Qantas Flüge mit der A380 von Sydney nach London im Angebot und seit dieser Woche kommen auch unsere Kunden aus dem Bundesstaat Victoria in den Genuss von A380-Verbindungen nach London.“ Diese Streckenerweiterung wurde durch die Übernahme der fünften und sechsten A380 ermöglicht. Auf der Strecke zwischen Melbourne und London wird Qantas wöchentlich ein bis zwei Verbindungen (Hinflug QF9: Montag/Sonntag, Rückflug QF10: Freitag/Samstag) und ab dem 29. März 2010 zwei Verbindungen pro Woche anbieten.
Qantas bietet wöchentlich 14 Verbindungen zwischen Melbourne und London an – bis zu zwei Verbindungen mit der A380 und weitere zwölf mit B747-400 Fluggerät. „Mit unseren A380-Fluggeräten, die bei unseren Kunden sehr beliebt sind, haben wir bereits über 500.000 Passagiere befördert“, sagte Alan Joyce.
Neue Website informiert über Angebote
Als kostengünstige und vor allem erlebnisreiche Alternative zur Übernachtung im Hotel wird in Queensland vielerorts der Farmstay angeboten. Das sind Quartiere auf dem Bauernhof und Farmen mit Rinderzucht mitten im queensländischen Outback – fernab von Ortschaften und jeglichem Trubel. Im australischen Sonnenstaat Queensland gibt es mittlerweile zahlreiche Farmen, die Touristen aufnehmen. Eine neue Website von Bed & Breakfast and Farmstay Qld Inc, www.bbfq.com.au, informiert über Unterkünfte und spezielle Angebote.
Auf einer Farm in Queensland erleben Gäste das, was Australien von anderen Ländern unterscheidet. Hier wird nichts inszeniert, um begeisterungsfähigen Touristen Outback-Feeling zu präsentieren. Hier ist alles echt: Die Farm, die Arbeit, die Gastfreundschaft sowie das Essen. Einen besseren und authentischeren Einblick gibt es nicht.
Urlauber, die einen Farmstay buchen, wollen vor allem eines: selbst anpacken. Typisch australisch sind Schaffarmen oder so genannte „Outback“- oder „Cattle Stations“, die oft riesige Weidegebiete umfassen. Auf ihnen können Besucher mit einem Jackeroo (australischer Cowboy) beziehungsweise Stockman (Viehzüchter) ausreiten oder ausfahren. Hier lernen sie, wie man Lassos richtig wirft. Nach dem Zusammentreiben der Rinderherde kümmern sich die Gäste um die Pflege der Pferde sowie um die Fütterung der anderen Tiere auf der Farm und melken Kühe.
Die Glassford Creek Station, eine Autostunde von Gladstone entfernt, lockt mit einem weiteren Höhepunkt. Besucher können das Haus-Känguru Poppy dreimal am Tag mit der Flasche füttern. Wie auf jeder Farm in Queensland kommen Gäste mit den Besitzern schnell in Kontakt. Wer glaubt, Farmer seien alt und rückständig, wird hier eines Besseren belehrt. Die Gastgeber Paul und Kate Oram sind gerade Anfang 30, leben modern eingerichtet und haben sich mit der Farm einen Lebenstraum erfüllt. Über jede tatkräftige Unterstützung von Touristen sind sie dankbar, schließlich misst ihr Land rund 16.000 Quadratkilometer, auf dem rund 400 Rinder grasen.
Auch auf der Myella Farm, einem mehr als 10.000 Quadratkilometer großen Anwesen rund eineinhalb Stunden von Rockhampton entfernt gelegen, können Besucher mitarbeiten und darüber hinaus eine Tour im Geländewagen oder auf einem Motorrad sowie Wanderungen unternehmen. Der Hazelmere Farmstay bei Cooktown im Norden Queenslands bietet auf dem zum eigenen Land gehörenden See zudem verschiedene Wassersportaktivitäten. Am Abend sitzt man zusammen am Lagerfeuer und bewundert den Sternenhimmel.
Touristen sollten im australischen Outback die Temperaturen beachten. In Teilen Queenslands ist es trocken und heiß, die Durchschnittstemperaturen liegen bei 30 bis 35 Grad. Die Unterkünfte bieten jedoch Klimaanlage und sind meist komfortabel ausgestattet. Eine Nacht kostet im Durchschnitt ab 50 Euro pro Person – die angebotenen Touren sind inklusive. In einem Farmstay in Queensland ist meistens Vollpension inbegriffen. Zum Frühstück gibt es vom Gast frisch gemolkene Milch, abends wird zartes Rindfleisch auf den Grill gelegt. Frischer können Nahrungsmittel nicht sein. Eine Übersicht über alle Farmstays in Queensland bietet die neue Website www.bbfq.com.au.
Traumreise in pazifischen Gewässern
Sie gelten als eine der schönsten Urlaubsziele mit dem Schiff - die Whitsunday-Islands im Nordosten Australiens. Das Urlaubs-Paradies besteht aus 74 kleinen Inseln, die eine Bootsreise unvergesslich machen. Wer auf Luxus dennoch nicht verzichten möchte, wird mit DescaradA Luxury Charters aus dem Alltag in eine eindrucksvolle Idylle entführt. Speisen wie Gourmets, einfach nur die Seele baumeln lassen und jede Menge Spaß haben bei einer der unzähligen Bordaktivitäten - das wird die Traum-Reise ihres Lebens!
Die über 20 Meter lange Luxusyacht beherbergt bis zu acht Gäste in Privatkabinen, eine nette und hilfsbereite Crew und jede Menge Freizeit- und Fun-Aktivitäten: Jet-Skis, Kajaks und ein Neunsitzer-Zweitboot gehören zur Grundausstattung. Bei privaten Chartern können auf Wunsch sogar Tauchausrüstungen mit Befüllstation an Bord bereit gestellt werden. Als perfekter Kurzurlaub zu Zweit, Motivation für ihre Mitarbeiter, zur besseren Teamentwicklung, als außergewöhnliches Familientreffen oder nettes Get-Together mit Freunden (Foto unten) - hier steht der Luxusgedanke der Gäste im Vordergrund.
"Etwas derart vergleichbares findet man nur selten", versichern die Betreiber. Die vertrauliche und private, wie exklusive Atmosphäre an Bord verspricht höchsten Wohlfühl-Komfort. Für die kulinarischen Köstlichkeiten in der unschlagbaren Szenerie sorgt der Chef-Koch persönlich. Eine Verwöhn-Kur für Körper und Geist.
Der Heimathafen von DescaradA Luxury Charters und der Ausgangspunkt für alle Touren ist Abel Point Marina in Airlie Beach. Bei privaten Charterreisen holt die Crew ihre Gäste auf Wunsch auch aus einem der Insel-Ressorts oder entfernteren Gegenden ab. PR Mehr Informationen finden Sie unter:
DESCARADA Luxury Charters »
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